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Finanz-Wiki

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Eigenbeleg

Ist ein Fremdbeleg verloren gegangen oder ist aus anderen Gründen für einen bestimmten Geschäftsvorgang kein Fremdbeleg vorhanden, muss ein Eigenbeleg erstellt werden. Die Finanzämter dürfen solche Eigenbelege ablehnen, wenn sie nicht glaubhaft sind, ein Fremdbeleg aus deren Sicht beschaffbar gewesen wäre oder bestimmte Auflagen nicht eingehalten worden sind.

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote ist ein Maßstab für die Finanzstärke von Unternehmen im Branchenvergleich. Grundsätzlich gilt: Je höher sie ist, desto krisenfester ist ein Unternehmen, weil dadurch unter anderem die Aufnahme von Krediten erleichtert wird.

Eigenkapitalrendite

Die Eigenkapitalrendite drückt aus, welchen Ertrag das im Unternehmen investierte Geld bringt. Ein hoher Wert ist ein grundsätzlich positives Signal. Trotzdem genau hinsehen, denn die Kennzahl kann etwa durch die Aufnahme von Schulden erhöht werden, was bei steigenden Zinsen zu Problemen führen kann.

Einnahme-Überschuss-Rechnung

Bei der Einnahme-Überschuss- Rechnung ergibt die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben den Erfolg eines Unternehmens. Niedergelassene Ärzte ermitteln ihren Gewinn in der Regel mit der Einnahme-Überschuss-Rechnung. Dabei müssen sie bestimmte gesetzliche Vorschriften einhalten. So müssen die Aufzeichnungen, da sie steuerlichen Zwecken dienen, vollständig, zeitgerecht und in geordneter Reihenfolge erfolgen.

Einsparungen

Der Nachweis kompensatorischer Einsparungen schützt den Arzt vor Kürzungen und Regressen sowohl bei der Prüfung der ärztlichen Abrechnung als auch bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung verordneter Leistungen.

Einzelfallprüfung

Die Einzelfallprüfung ist ein Verfahren der Wirtschaftlichkeitsprüfung. Sie überprüft die Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- oder Verordnungsweise eines Arztes in konkreten Einzelfällen und ist außerordentlich aufwändig. Die Einzelfallprüfung wird von den Prüfungs- und Beschwerdeausschüssen nur bei besonderen Fragestellungen im Ausnahmefall vorgenommen. Ganz überwiegend erfolgt eine statistische Vergleichsprüfung.

Electronic Cash (ec- Cash)

Der Patient gibt am Terminal seine persönliche Geheimnummer (PIN) ein. Sie wird online kontrolliert. Bei erfolgreicher Prüfung autorisiert die Bank die Zahlung. Das klappt reibungslos, wenn die Helferinnen die Rechnung noch während der Untersuchung ausstellen. Vorteil: Das Geld geht sofort auf dem Praxiskonto ein. Nachteil: Die Gebühren sind vergleichsweise hoch.

Elektronische Signatur

Die elektronische oder digitale Signatur ist eine elektronische Unterschrift, die prinzipiell den gleichen Zweck wie eine Unterschrift auf Papierdokumenten erfüllt. Sie soll es ermöglichen, den Unterzeichner sicher zu identifizieren und so die Korrektheit elektronischer Daten zu belegen.

Elektronisches Lastschriftverfahren

Bei diesem Verfahren, dem so genannten ELV, erfasst das Lesegerät die Bankdaten und druckt einen Beleg, der – vom Patienten unterschrieben – als Einzugsermächtigung dient. Vorteil: Die Gebühren sind niedrig. Nachteil: Es gibt keine Eingangsgarantien. Platzt die Zahlung eines Patienten, entstehen Mahnungskosten – und es klafft eine Lücke auf dem Praxiskonto.

Entnahmen

Entnahme ist ein Begriff aus der Einkommensteuer. Eine Entnahme liegt vor, wenn ein Arzt aus seiner Praxis ein Wirtschaftsgut für sich, für seinen privaten Haushalt oder für andere praxisfremde Zwecke entnimmt. Entnahmen können Geldentnahmen aus der Kasse oder vom Bankkonto sein, Sachentnahmen, zum Beispiel wenn ein bisher in der Praxis genutzter PC nur noch privat Mehr...

Evaluation

Um die Disease-Management-Programme kontinuierlich zu verbessern, sind sie einer wiederholten Bewertung ihrer Wirkungen und Kosten (Evaluation) zu unterziehen. Das Ergebnis ist der jeweiligen Entscheidung über die Zulassung eines Programms zu Grunde zu legen (§ 137 Abs. 4 SGB V). Die Krankenkassen veranlassen eine externe Evaluation durch einen unabhängigen Sachverständigen auf Grundlage allgemein anerkannter wissenschaftlicher Standards. Mehr...

Existenzförderprogramme

Bund und Länder stellen zur Gründung und Sicherung von Unternehmen Existenzförderprogramme bereit, meist in Form von günstigen Krediten. Beantragt werden die Programme über eine Bank, bei der die entsprechenden Programme eingesehen und die Konditionen erfragt werden können. Informationen gibt es im Internet unter: www.kfw-mittelstandsbank.de. Zuschüsse gibt es aber auch für Beratungen. Lässt ein Arzt seine Mehr...

Fakturierung

Fakturierung bezeichnet den Vorgang der Rechnungsstellung durch den Praxisinhaber oder eine von ihm hiermit beauftragte Stelle. Zum wesentlichen Inhalt einer Rechnung gehören Empfängeradresse, Zeichen und Datum der Behandlung, Nummer und Datum, Bezeichnung der Leistung, Einzel-, Gesamtund Endpreis, Zahlungsbedingungen und Zahlungsfristen. Die Rechnung sollte möglichst kurzfristig nach der Leistung erfolgen, um einen entsprechend rascheren Ausgleich des Mehr...

Festbeträge

Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt in Richtlinien, für welche Gruppen von Arzneimitteln Festbeträge gebildet werden. In den Gruppen sollen Arzneimittel zusammengefasst werden mit _ denselben Wirkstoffen _ pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen, insbesondere mit chemisch verwandten Stoffen _ therapeutisch vergleichbarer Wirkung, insbesondere Arzneimittelkombinationen. Unterschiedliche Bioverfügbarkeiten wirkstoffgleicher Arzneimittel sind zu berücksichtigen, sofern sie für die Therapie bedeutsam sind. Die Mehr...

Fiduziarische Abtretung

Von einer fiduziarischen, beziehungsweise treuhänderischen Abtretung spricht man, wenn die Forderung vom Zedenten (Gläubiger) zu einem bestimmten Zweck an den Zessionar abgetreten wird, etwa zum Zwecke der Einziehung der Forderung. Im Außenverhältnis, also gegenüber Dritten, kann der Zessionar mit allen Rechten und Pflichten gegenüber dem Schuldner auftreten, im Innenverhältnis bleibt der ursprüngliche Zedent der wirtschaftliche Mehr...

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