Die Heilmittel-Studie

Logopäden erhalten im Westen bis zu 60% mehr Geld

Die Abrechnungsexperten des Deutschen Medizinrechenzentrums (DMRZ.de) sorgen derzeit mit einer neuen bundesweiten Vergleichsstudie zu Heilmittelleistungen für Aufsehen.

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen sehen darin auf einen Blick, wer mehr verdient und welche Leistungen sich wirklich lohnen.

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Die Vergütungen von Heilmittelleistungen variieren sehr stark zwischen einzelnen Bundesländern. Auffällig ist der Studie des DMRZ zufolge der Vergütungsunterschied zwischen den Östlichen und westlichen Bundesländern –  und dass sowohl bei den Einzelleistungen, als auch in Bezug auf die Leistungssummen. So erhielten beispielsweise Logopäden im Rheinland eine 59,79 prozentig höhere Vergütung als Logopäden in Hessen (bezogen auf die Addition der typischen 5 Leistungen). Bei Physiotherapeuten liege der Unterschied zwischen Bayern und Sachsen-Anhalt den Daten von DMRZ.de zufolge bei 21,9 %.

Bis zu 257,1 % Unterschied bei der Vergütung von Logopäden bei Gruppenleistungen

Titel Heilmittelstudie

Titel Heilmittelstudie

Als Grundlage der Studie dienen nach Aussagen von DMRZ.de die Vergütungen von vier unterschiedlichen Heilmittelerbringergruppen, die einem bundesweiten Vergleich unterzogen wurden. Neben dem Ost-West-Tarifgefälle stechen, so DMRZ.de, besonders die stark nach unten abweichenden Vergütungen einzelner Leistungen selbst in hoch vergüteten Bundeländern ins Auge. Ergotherapeuten in Hessen erhielten für die Leistung: 54110: Einzelbehandlung als Belastungserprobung (Regelbehandlungszeit 120€/150 min) 71,0 % mehr Vergütung als etwa Ergotherapeuten in Mecklenburg-Vorpommern. Drastischer sehe es bei Logopäden aus. Für die Leistung: 33223: Gruppenbehandlung (90 min) erhielten Logopäden in Bayern 257,1 % mehr Vergütung als die Kollegen in Hessen.

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