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101.400 Patientinnen und Patienten wegen Schlafstörungen im Krankenhaus


Wecker auf einem Bett

Schlafstörungen können schwerwiegende gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, mussten 2019 insgesamt 101.400 Patienten aufgrund der Erkrankung sogar stationär behandelt werden.

Zu den behandlungsbedürftigen Schlafstörungen gehören unter anderem Ein- und Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafapnoe, aber auch ein krankhaft gesteigertes Schlafbedürfnis. Unter diesen Diagnosen macht die Schlafapnoe über 93 Prozent der Fälle aus.

Die gute Nachricht: Die Zahl der Fälle ist binnen zwei Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2000 waren noch 132.200 Patientinnen und Patienten wegen Schlafstörungen stationär in Behandlung. Das war knapp ein Viertel mehr (+23,3 %) als heute. Den Höchstwert innerhalb der vergangenen 20 Jahre gab es im Jahr 2004 mit rund 165.400 Fällen.

Männer sind deutlich häufiger von Schlafstörungen betroffen

Die Daten weisen auf deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hin. Im Jahr 2019 mussten rund 71.300 Männer wegen Schlafstörungen stationär ins Krankenhaus. Das waren 70,3 Prozent aller Fälle. Bei den Männern macht davon die Diagnose Schlafapnoe 94,4 Prozent der Fälle aus.

Im Jahr 2000 fiel der Geschlechterunterschied noch größer aus. Damals waren 79,3 Prozent aller Behandelten Männer. Insgesamt rangierte die Diagnose Schlafstörungen 2019 auf Platz 26 der häufigsten Diagnosen bei Männern. Bei den Frauen belegt sie Platz 83.

Mehr als die Hälfte aller Behandelten zwar zwischen 50 und 70 Jahre alt

Menschen im Alter von 50 bis unter 70 Jahren wurden besonders häufig wegen Schlafstörungen im Krankenhaus behandelt. Mehr als die Hälfte (50,3 %) aller Betroffenen waren 2019 in dieser Altersgruppe. Aber auch junge Patientinnen und Patienten mussten wegen der Erkrankung stationär versorgt werden. 5,7 Prozent aller Betroffenen waren jünger als 20 Jahre.

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