Seit Januar 2015

Mehr Geld für ärztliche Leistungen?

Die Preise für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen sind zum 1. Januar 2015 um 1,4 % gestiegen.

Der Orientierungswert für diese Leistungen wurde von 10,13 Cent auf 10,2718 Cent angehoben. Auf die Anhebung hatten sich die KBV und der GKV-Spitzenverband im Sommer vergangenen Jahres bei den Honorarverhandlungen geeinigt.

In diesem Jahr stehen insgesamt rund 800 Millionen Euro mehr für die ambulante Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patienten zur Verfügung. Neben dem höheren Orientierungswert (462 Millionen Euro) konnte die KBV in den Verhandlungen mit Krankenkassen zusätzliche Gelder zur Förderung der haus- und fachärztlichen Grundversorgung einfordern. 264 Millionen Euro stehen dafür bereit.

Fachärzte erhalten einen Zuschlag zur Pauschale zur Förderung der fachärztlichen Grundversorgung. Bei den Hausärzten fließt das Geld in die Förderung nichtärztlicher Praxisassistenten. In der Kinder- und Jugendmedizin wird die sozialpädiatrische Versorgung gefördert. Weitere rund 100 Millionen Euro gibt es für den steigenden Behandlungsbedarf der Versicherten. Über die genaue Summe verhandeln die Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Krankenkassen vor Ort.

FeedbackSenden
Anzeige

KoCoBox MED+: Das Tor zu einer neuen Welt

Der Konnektor sorgt dafür, dass AIS, KIS, ZIS u.v.m. beim Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sicher in die zentrale Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens eingebunden sind. Als e... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Hospiz- und Palliativversorgung

Mehr Geld auch für Vertragsärzte



Medizinische Fachangestellte

Mehr Geld für Auszubildende


Marburger Bund

Sonderkonditionen für Mitglieder


Honorarreform bringt Ärzten 924 Millionen Euro mehr


Anzeige
Drucken