Medizinische Fachangestellte

Mehr Geld für Auszubildende

Angehende Medizinische Fachangestellte (MFA) bekommen seit 1. April 2015 mehr Geld. Darauf weist der NAV-Virchow-Bund alle Arztpraxen hin, die Auszubildende beschäftigen.

Die Ausbildungsvergütung steigt um 30 Euro pro Monat, so dass angehende MFA im ersten Ausbildungsjahr 700 Euro, im zweiten Jahr 740 Euro und im dritten Jahr 790 Euro erhalten. Grundlage ist der Tarifvertrag für MFA, der bis zum 31. März 2016 für tarifgebundene Arztpraxen gilt.

Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands stellt seinen Mitgliedern den aktuellen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen kostenlos zur Verfügung. Dieser enthält neben den Gehaltstabellen für MFA und Auszubildende auch eine detaillierte Aufschlüsselung der verschiedenen Tätigkeitsgruppen sowie Regelungen zur Zahlung von Zuschlägen bei Überstunden und Feiertags- oder Wochenendarbeit.

Darüber hinaus hält der Verband ein Merkblatt über die rechtlichen Grundlagen bei der Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten bereit. Dieses richtet sich an alle Praxen, die bereits Personal ausbilden, und an alle künftigen Ausbildungsbetriebe. Das Merkblatt enthält wichtige Auszüge aus dem Berufsbildungsgesetz, der Ausbildungsverordnung und dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Auch Themen wie Prüfungen, Urlaub und die Kündigung des Arbeitsverhältnisses werden beleuchtet.

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