Kaufentscheidung

Mehrheit verlässt sich auf Bewertungen für Produkte oder Dienstleistungen

Ob es um den Kauf eines Fernsehers oder um einen Arztbesuch geht: Bewertungen haben inzwischen entscheidenden Einfluss auf die entsprechende Entscheidung. Laut einer aktuellen Studie sucht inzwischen die Mehrheit der Bundesbürger im Netz nach Bewertungen des Produkts oder des Dienstleisters.

Auf Werbung oder den eigenen Eindruck allein will sich heute kaum noch jemand verlassen. Die Mehrheit der Konsumenten holt vor einer wichtigen Kaufentscheidung weitere Bewertungen ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative GfK-Umfrage des Kölner Lokalmarketing-Unternehmens Greven Medien.

Wurden früher nur Freunde oder Kollegen nach ihren Erfahrungen gefragt, dürfen sich heute auch gerne fremde Menschen entsprechend äußern: Die Mehrheit der Bundesbürger tauscht sich im Internet gerne mit anderen Konsumenten über Erfahrungen mit Produkten oder Dienstleistern aus. Und das hat Folgen.

In der Umfrage von Greven Medien bestätigten 66,4 %, dass sie im Internet nach passenden Bewertungen suchen. Rund ein Drittel (31,9 %) aller Befragten lässt sich von Bewertungen in Online-Portalen bei ihrer Entscheidung auch deutlich beeinflussen. Unabhängige Vergleichstests werden ebenfalls gerne genutzt (42,9 %). Nur die Meinung von Freunden und Bekannten ist noch relevanter: Jeder Zweite (47,8 %) lässt sich gerne von vertrauten Personen von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugen. In der Altersgruppe der 20 bis 29-Jährigen überwiegt hingegen das Vertrauen in Blogs und Foren (51,6 %).

Die Greven-Studie zeigt auch: Die Nutzung von Bewertungsportalen ist weder Frauen- noch Männersache. Knapp 40 Prozent beider Geschlechter geben an, häufig bis sehr häufig einen Blick auf Tripadvisor, GoLocal, Jameda und Co. zu werfen. Besonders auffällig: In der Alterklasse der 20 bis 39-Jährigen bestätigt etwa jeder Zweite (52,6 %) sich regelmäßig in Bewertungsportalen zu erkundigen.

Für Handwerker, Gastronomen oder Ärzte heißt es in Bezug auf ihre digitale Präsenz außerdem: umdenken. Denn die Greven-Studie zeigt ebenso, dass Bewertungen nicht ausschließlich zählen. Ein Blick auf die Firmen- bzw. Praxiswebsite (57,9 %), eine direkte Kontaktaufnahme (34,5 %) sowie die Präsenz des Unternehmens in sozialen Netzwerken (11,3 %) tragen ebenfalls maßgeblich zur Meinungsbildung bei.

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