Ausbildungsstart

MFA-Nachwuchs: 5 Tipps, um gute Azubis zu finden

Mit dem offiziellen Ausbildungsstart zum 1. August ist es noch nicht zu spät, nach geeigneten Kandidaten zu suchen. Wir haben fünf Tipps für die erfolgreiche Suche nach Auszubildenden für Sie zusammengestellt.

Überall sinkt die Zahl der Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung entscheiden – und Stellen bleiben auch in Arztpraxen häufig unbesetzt. Auch wenn der Wettbewerb um guten MFA-Nachwuchs immer größer wird, können Sie Ihre offenen Ausbildungsplätze mit unseren Tipps besetzen.

1. Innungen und Fachverbände

Eine hilfreiche Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden als MFA sind Fachverbände. Denn die dortigen Lehrstellenbeauftragten sind eine wichtige Anlaufstelle für Schulabgänger – und können schnell Kontakte zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern vermitteln. Arztpraxen mit offenen Lehrstellen können sich natürlich auch aktiv bei den Verbänden melden, um ihre Chance auf gute Bewerber zu verbessern.

2. Suche in Online-Stellenbörsen

Zwei bekannte und gute Möglichkeiten im Netz Azubis im medizinischen Bereich zu finden, bieten Ausbildung.de und der Azubi-Atlas.de. Beide haben fast alle Regionen in Deutschland gelistet. Hier können Arbeitgeber zusätzlich Praktikumsstellen ausschreiben. Aber auch die regionalen Ärztekammern haben Jobbörsen mit entsprechenden Angeboten.

3. Vermittlung durch Arbeitsagenturen

Ein Anruf lohnt sich meist. Es warten viele Jugendliche, die ihren gewünschten Ausbildungsplatz nicht bekommen haben und sich nach einem alternativen Beruf umschauen. Das Positive: Häufig sind sie wegen der verpassten Chance besonders motiviert.

4. Suche in Schulen

In Berufsschulen und allgemeinbildenden Schulen lassen sich ebenfalls geeignete Bewerber finden. Einige Berufs-, Haupt- oder Realschüler sind vielleicht auf der Suche nach einer neuen Ausbildungsstelle. Es lohnt sich also immer, Ausschreibungen am Schwarzen Brett auszuhängen.

5. Suche über Medien – wenn es brennt

Wer ganz dringend und kurzfristig Mitarbeiter sucht, kann unabhängig vom Standort auch Annoncen im Fernsehen und im Radio schalten. Manchmal bieten spezielle Formate die Möglichkeit, Anzeigen sogar unentgeltlich zu bringen. Die Suche über die regionale oder überregionale Zeitung bietet sich in diesem Falle auch an und ist günstiger. Am einfachsten ist es aber dort, wo sich die Jugendlichen selbst aufhalten – im Internet. Wer selbst bei Facebook & Co. aktiv ist, kann sein Angebot dort posten und weiterverbreiten lassen. Das ist die schnellste Variante, um neues Personal zu rekrutieren.
Thomas Soltau

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