Zeiterfassung

Mindestlohn: Was bedeutet das für meine Praxis?

Für ca. 4 Millionen Menschen soll das neu verabschiedete Mindestlohngesetz geldwerte Vorteile mit sich bringen. Doch wo die Arbeitnehmer profitieren, bahnt sich bei den Arbeitgebern eine Welle von Mehrarbeit an. Was viele nicht wissen, die Praxisverwaltungs-Software kann wertvolle Hilfe liefern, wenn es um die Umsetzung des Mindestlohngesetzes geht.

1. Das Mindestlohngesetz verursacht zusätzlichen Dokumentationsaufwand.
Denn laut §17 des Mindestlohngesetzes müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufgezeichnet und mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufbewahrt werden. Eine detaillierte Stundenaufführung ist also in Zukunft Pflicht.

2. Eine genaue Zeiterfassung schützt vor Zusatzkosten.
Bei Minijobbern, Reinigungskräften oder Praktikanten, denen nun der Bruttoverdienst von 8,50 Euro zusteht, ist eine Zeiterfassung unerlässlich. Denn sollte ein Minijobber Überstunden leisten, ist ganz schnell die monatliche Grenze von 450 Euro überschritten. Das hat zur Folge, dass sich die Versicherungsbedingungen ändern und das Arbeitsverhältnis sozialversicherungspflichtig werden kann.

3. So werden Arztpraxen dem Mindestlohngesetz einfach gerecht.
Als Zusatzmodul zum CGM PRAXISTIMER beugen Praxisinhaber mit der Mitarbeiterzeitverwaltung teuren Ordnungswidrigkeiten bei Nichteinhaltung des Mindestlohngesetzes vor. Die Lösung übernimmt die Verwaltung der Arbeitszeiten, archiviert diese und berücksichtigt zusätzlich individuelle Arbeitszeitmodelle:

  • Einmal eingerichtet, berücksichtig die Lösung die verschiedenen Arbeitszeitmodelle der Mitarbeiter (Teilzeit, Vollzeit, etc.).
  • Ein- und ausloggen anhand einer Chipkarte oder Fingerabdruck.
  • Langzeitarchivierung aller Daten.
  • Direkte Übersicht und Verwaltung von Resturlaubstagen, Fehlbuchungen und Überstunden aller Mitarbeiter.
  • Koordination von Berufsschulzeiten.
  • Beinhaltet An- und Abwesenheitslisten.
  • Erstellung von Monatsjournalen zur besseren Übersicht.

Mit dem CGM PRAXISTIMER gehen Praxisinhaber beim Thema Mindestlohn auf Nummer sicher.

Hinweis: Vorsicht bei der Beauftragung externer Dienstleister (z. B. bei Reinigungskräften).
Werden Mitarbeiter von externen Firmen nicht nach dem Mindestlohngesetz vergütet, kann der Arbeitnehmer die Differenz zum Mindestlohn von Ihnen einfordern. Deshalb sollten Praxisinhaber sich von dem externen Dienstleister schriftlich bestätigen lassen, dass der Mindestlohn gezahlt wird.

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Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

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