Digitale Unterstützung in der Krise

Mit Videosprechstunden vor COVID-19 schützen

Die aktuelle COVID-19-Situation zeigt eines ganz deutlich: Der Bedarf an digitalen Gesundheitslösungen und Fernberatung ist wichtiger als je zuvor. Die Ausführung von medizinischen Leistungen wie Diagnosen, Behandlungen und ärztliche Beratung bei Symptomen und Therapien über das Internet, ist im Hinblick auf die COVID-19-Krise von essenzieller Bedeutung.

Das in Frankreich gegründete Unternehmen Doctolib, welches seinen Hauptsitz in Deutschland 2016 eröffnete, bietet seinen französischen Kunden bereits den Videosprechstunden-Service seit über einem Jahr an. Vor Ort werden über 100.000 Videosprechstunden pro Tag durchgeführt, was Doctolib zum größten Anbieter von Videosprechstunden in Frankreich macht. Seit letzter Woche ist der KBV-zertifizierten Videosprechstunden-Service nun auch für alle deutschen Ärzte und Behandler verfügbar.

Dr. med. Ilias Tsimpoulis, Geschäftsführer von Doctolib in Deutschland, äußert sich zu diesem Schritt wie folgt: “Als Unternehmen im Gesundheitswesen möchten wir unserer Verantwortung, Ärzten und Patienten in der aktuellen Situation zu helfen, vollumfänglich nachkommen.” Doctolib bietet die neue Anwendung für die Dauer der Pandemie sogar kostenfrei an. Voraussetzung hierfür ist die Nutzung des digitalen Doctolib-Kalenders.

Aber wie genau bietet die Videosprechstunde während der Covid-19-Krise eine sofortige Unterstützung für Ärzte und Behandler? Und was macht sie zu einer generell unverzichtbaren Lösung im Praxisalltag?

Klare Hilfestellung für Ärzte und Patienten

Der Ausbruch von COVID-19 fordert es, spezifische, neue Vorgehensweisen in Arztpraxen zu definieren, die aufgrund des schon vorhandenen Zeitmangels zu noch größerer kapazitiver Belastung führen. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Ärzte momentan dieselben Fragen:

  1. Wie organisiere ich meine Sprechstunden neu?
  2. Wie kann ich mein Team, die Patienten und mich selber vor einer Ansteckung mit COVID-19 schützen?
  3. Wie kann ich sicherstellen und helfen, die Ansteckung und Verbreitung der Pandemie zu verlangsamen, wenn nicht gar einzudämmen?

Genau auf diese Fragen hat sich Doctolib spezialisiert und sie mit einem voll synchronisierten System aus digitaler Terminmanagement-Software mit integriertem Videosprechstunden-Service gelöst.

Sofortige Unterstützung für Praxisärzte: Eine allumfassende Lösung

Oberstes Ziel während der Pandemie ist es, die Abläufe in Ihrer Praxis anzupassen und das Ansteckungsrisiko in Ihrem Wartezimmer zu minimieren.

Videosprechstunde per SmartphoneKBV-zertifizierte Videosprechstunde für Patienten
Die Behandlung via Videosprechstunde bietet Ärzten und Behandlern als auch Ihrem Praxispersonal und Patienten einen zuverlässigen Schutz vor Ansteckung und gewährleistet dabei eine Behandlung von Angesicht zu Angesicht. Patienten können online und ortsunabhängig einen Termin in Ihrer Praxis wahrnehmen – ganz ohne Infektionsrisiko. Mit dem Service lässt sich die Gesundheitsversorgung Ihrer Patienten sicherstellen: Erkrankte Patienten können weiterhin ohne Gefahr aus der Ferne behandelt, Nachbesprechungen und Folgetermine mit der Videosprechstunde vereinbart und es kann bei Bedarf zielgerichtet von zuhause therapiert werden.

Die Lösung der Videosprechstunde an sich, bietet den größten Mehrwert, wenn diese voll integriert in ein Terminmanagementsystem ist. Genau diese Besonderheit liefert Doctolib: Der digitale Kalender und der Video-Service sind in einem System zusammengefasst, was bedeutet, dass alle Termine synchronisiert sind. Ein Beispiel hierfür ist, dass sich geplante Sprechzeiten mit nur einem Klick in eine Videosprechstunde abändern lassen. Genauso leicht können Patienten selber online einen Termin zur Videosprechstunde in dem digitalen Kalender einbuchen. Doctolib liefert somit ein geschlossenes Gesamtsystem und keine einzelnen Insellösungen, welche in der Anwendung nicht effektiv sind.

Aber auch unabhängig von der aktuellen COVID-19-Krise sind Videosprechstunden ein hilfreiches und wirksames Werkzeug für die Praxisorganisation. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Beispielsweise bei chronisch kranken Patienten, welche wiederkehrende Folgetermine oder Rezepterneuerungen benötigen, bei der einfachen Besprechung von Untersuchungsergebnissen oder der Besprechung wiederkehrender Symptome bei bereits vorstellig gewordenen Patienten.

Praxisorganisation anpassen während COVID-19

Mit dem digitalen Doctolib-Kalender lassen sich Sprechstunden schnell und zuverlässig neu koordinieren. Besuchsgründe und Sprechzeiten können unkompliziert auf die aktuelle COVID-19 Pandemie angepasst werden, wodurch Sie Ihr Praxispersonal als auch Ihre Patienten präventiv vor einer Infektion schützen. Mit der Nutzung des Doctolib-Kalenders erhalten Sie schon vor einem Termin Informationen, ob der Patient COVID-19-Symptome aufweist.

Zudem lässt sich Ihre gesamte Patienten-Basis, durch automatisierte Kommunikation, über relevante Änderungen und wichtige Verhaltensweisen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Besuch in Ihrer Praxis benachrichtigen. Aufgrund der Situation müssen oftmals viele Termine neu priorisiert und dementsprechend abgesagt oder verschoben werden. Dieser koordinative Aufwand kann mit dem innovativen Kalender problemlos erledigt werden. Mithilfe automatisierter Prozesse können Patienten beispielsweise mit nur einem Klick über Terminabsagen und -verschiebungen per E-Mail benachrichtigt werden.

Vor allem Anrufe von Patienten binden einen Großteil der Arbeitsressourcen des Praxispersonals, die besser in Aufgaben rund um die Beratung und Behandlung von Patienten investiert wären. Mithilfe der Online-Buchungsfunktion können Patienten eigenständig Termine buchen und verwalten – unabhängig von Praxisöffnungszeiten. Hierdurch wird das Anrufvolumen spürbar reduziert und gleichzeitig die Praxiserreichbarkeit erhöht, was zeitliche Kapazitäten freisetzt. Zusätzlich können Sie, als auch das gesamte Praxisteam, Termine von unterwegs verwalten. So behalten Sie auch bei Heimarbeit Ihre Termine im Überblick.

Praxen und medizinische Einrichtungen leisten, nicht nur in Zeiten von COVID-19, einen unverzichtbaren Beitrag und benötigen Entlastung im Praxisalltag. Digitale Lösungen wie der Terminmanagementservice von Doctolib unterstützen hierbei und liefern einen spürbaren Mehrwert für Ärzte, Behandler und Pflege- und Praxispersonal. Über 125.000 Ärzte & Behandler in Europa vertrauen auf Doctolib. Pro Monat besuchen 50 Millionen Patienten in Europa die Plattform. Doctolib’s Lösungen berücksichtigen die höchsten Standards bei dem Schutz von Gesundheitsdaten, sind DSGVO- als auch KBV-zertifiziert und schaffen ein sichereres und effizienteres Gesundheitswesen.

 

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Dr. Ilias Tsimpoulis

Ilias Tsimpoulis

Managing Director bei Doctolib

Dr. Ilias Tsimpoulis ist promovierter Mediziner und Managing Director bei Doctolib in Deutschland. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er als Arzt in der Radiologie am Klinikum der Universität zu Köln und war daraufhin in der strategischen Unternehmensberatung sowie in einem DAX-Konzern tätig. Im Mai 2018 begann Dr. Ilias Tsimpoulis seine Tätigkeit bei Doctolib als Director Kliniken, Health Systems und Partnerschaften und wurde im März 2019 zum Managing Director Deutschland ernannt. Durch seine langjährige Erfahrung im Gesundheitsbereich, kennt Dr. Tsimpoulis die Bedürfnisse der Zielgruppe Arzt und Klinik aus erster Hand.

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