Was mit den Verträgen passiert

Nach dem Tod des Praxisinhabers an die Versicherungen denken

Der Tod eines Arztes kann weitreichende Folgen für die Angehörigen haben. Denn oft ist die Familie zusammen versichert. Hinterbliebene sollten daher möglichst schnell die Versicherung kontaktieren, damit der Schutz bestehen bleibt.

(dpa/tmn) Wenn ein Angehöriger stirbt, sollte die Familie trotz der Trauer ihren eigenen Versicherungsschutz nicht vergessen. Denn für die Privathaftpflicht gilt etwa: Einzelverträge enden meist mit dem Tod des Versicherungsnehmers.

Sind Angehörige des Arztes jedoch familienversichert, haben sie die Option, den Vertrag zu übernehmen, erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, bis die nächste Zahlung der Beiträge fällig wird. Damit Hinterbliebene lückenlos geschützt sind, rät Boss: «Betroffene sollten den Versicherer möglichst schnell informieren, dass sie den Vertrag übernehmen möchten.» Außerdem sollten sie die Beiträge dann unbedingt weiterzahlen.

Wollen Angehörige den Vertrag kündigen, erstattet der Versicherer den Erben in der Regel den Jahresbeitrag anteilig. Wichtig: Für die Berechnung der Rückzahlsumme kommt es genau auf den Tag an, wann Angehörige dem Versicherer den Tod melden.

Anzeige

Dr. med. Hennefründ: „Sichere Liquiditätsplanung dank der PVS!“

Die „tagesklinik Oldenburg“ ist eine gynäkologische Klinik und ein Kinderwunschzentrum, also ein Zusammenschluss von mehreren Ärzten. Da ist eine verlässliche Liquiditätsplanung besonders wich... Mehr
Author's imageServiceredaktion

Weitere Artikel zum Thema:


Beliebteste Altersvorsorge

Versicherungen haben die Nase vorn


Absicherung für den Ernstfall

Risikolebensversicherung: Absicherung für die Familie


Tod des Praxisinhabers

Neue Regeln für Nachfolge nach Tod des Praxisinhabers


Keine neutralen Vermittler

Warum Sie immer mehrere Vergleichsportale nutzen sollten


Anzeige