Alternative für Anleger

Deutsche Finanzagentur: Neue Konkurrenz für die Banken

Mit Argwohn betrachten die Banken das Treiben der Deutschen Finanzagentur. Für Anleger, die Sicherheit über alles stellen, sind Bundeswertpapiere eine höchst ernstzunehmende Alternative, sagt A&W-Autor Claus Cory.

Safety first: Deutschland gilt als einer der sichersten Schuldner der Welt. Uns wird international mit dem Rating AAA regelmäßig die höchstmögliche Kreditwürdigkeit zugesprochen. Dazu sind Anlagen des Bundes mündelsicher. Und rentabel dazu. Die Bundesrepublik emittiert durch die Deutsche Finanzagentur folgende Wertpapiere:

  • Tagesanleihe (unbefristete Laufzeit: Entspricht einem Tagesgeldkonto mit täglichem Zinseszins);
  • Bundesanleihe (zehn, zwölf, 15 und 30 Jahre Laufzeit);
  • Bundesobligation (fünf Jahre Laufzeit);
  • Bundesschatzbrief (festverzinsliches Wertpapier mit steigendem Zinssatz) – Typ A (Laufzeit sechs Jahre – Zinsen werden jährlich ausgeschüttet) und Typ B (Laufzeit sieben Jahre – Zinsen werden gesammelt – Zinseszinseffekt);
  • Finanzierungsschatz – Typ 1 (Laufzeit von etwa einem Jahr) und Typ 2 (Laufzeit von etwa zwei Jahren) und
  • Bundeskassenschein.

Die Laufzeit der Papiere variiert von kurzfristig (Finanzierungsschatz) bis hin zu langfristig (Bundesanleihen) oder gar unendlich (Tagesanleihe). Anleger können diese Anleihen täglich als Neuemission erwerben. Zudem können sie bei der Finanzagentur online gekauft (außer Bundesanleihen) und verwaltet werden. Zum Null-Tarif.

Die neue Tagesanleihe ist aber der beste Coup. Man kann sie täglich kaufen oder verkaufen: ein Tagesgeld mit der Sicherheit eines Bundeswertpapiers. „Wir haben damit einen sehr attraktiven Mix aus Rendite, Sicherheit und Liquidität“, heißt es aus der Finanzagentur. In der Tat ist die Verzinsung mit rund vier Prozent besser als die meisten Tagesgeldofferten der Banken (zumindest bei kleineren Summen). „Wir sind auf gutem Weg, unsere Zielgröße von 1,35 Milliarden Euro bis zum Jahresende zu erreichen“, sagte ein Sprecher zu A&W.

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