Die häufigsten Vornamen im Gehaltsranking

Nomen est omen: So heißen Deutschlands Top-Verdiener

Kinder mit exotischen Namen haben es schon in der Schule schwer. Aber gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen einem Namen und dem künftigen Gehalt? Zumindest wenn es um Top-Verdiener geht, ist das der Fall, besagt jedenfalls eine aktuelle Studie.

Für die Studie wurde eine Stichprobe von 5.541 aktuellen Lebensläufen mit einem überdurschnittlich hohem Jahresgehalt über 50.000 Euro untersucht. Die Daten stammen von Adzuna’s Lebenslauflaufanalyse https://try.adzuna.de/value-my-cv/, welche über 50.000 Lebensläufe erfasst und den eigenen Marktwert auf dem Arbeitsmarkt ermittelt.

Ergebnis: Die Gewinner im Gehaltsranking heißen besonders oft „Dirk“ oder „Sabine“. Doch auch andere Namen, die durch eine einfache Aussprache punkten, finden sich bei den Topverdienern überdurchschnittlich oft. Doppelnamen sowie komplizierte Namen sind für die Karriere laut Studie eher von Nachteil und schaffen es dabei nicht ins Ranking.

Einsilbige Namen zählen zu den Gewinnern

Die Untersuchung hat ergeben, dass Menschen mit einem nur einsilbigen Vornamen ein höheres Gehalt aufzuweisen scheinen, als die, deren Vornamen mehrere Silben haben. Laut diesem Ergebnis verdienen Personen mit zwei Silben 8% weniger, Personen mit drei Silben satte 18% weniger als Personen mit einsilbigen Vornamen. Dies entspricht einer Gehaltseinbuße von bis zu 13.315,69 Euro pro Jahr.

Doppelname signalisiert Willensschwäche

Ein ähnlicher Zusammenhang wurde bereits von der Kölner Namensagentur Endmark festgestellt, die Vornamen auf ihre Karrieretauglichkeit untersuchte. Laut Endmark seien kurze, einfache Namen von Vorteil da einprägsamer, wodurch sie bei Personalern leichter im Gedächtnis blieben. Am schlechtesten bewertet wurden Doppelnamen, da sie mit einem Mangel von Willenstärke seitens der Familie assoziiert würden.

Der „Name Pronounciation Effect“, ein amerikanischer Fachaufsatz des Journal of Experimental Psychology geht noch einen Schritt weiter, indem Personen mit einfach auszusprechenden Namen generell positiver bewertet wurden als Personen mit schwer auszusprechenden Namen, was unbewusst auf eine schwierigere Persönlichkeit schließen lässt.

Das Ranking – Weibliche vs. männliche Vornamen

„Dirk“ ist mit einem durschnittlichem Jahresgehalt von 120.200,31 Euro der lukrativste Vorname für Männer. Kurz und prägnant, toppt dieser alle anderen männlichen Vornamen im Ranking. Ebenfalls in den Top 10 enthalten sind weitere einsilbige Vornamen wie Klaus, Hans oder Ralf, jedoch auch Namen mit zwei Silben wie Jürgen oder Harald. Auffällig ist, dass es gängige männliche Vornamen wie Michael oder Alexander mit über drei Silben nicht in die Top 10 schaffen.

Bei den Frauen schneidet „Sabine“ mit 83.638,06 Euro Jahresgehalt am besten ab. Gefolgt von weiteren dreisilbigen Vornamen wie Susanne und Claudia zeigt dies, dass bei weiblichen Vornamen nicht der gleiche Zusammenhang mit der Silbenanzahl festgestellt wurde. Die Top 10 der Frauen folgen jedoch ebenso dem Prinzip der leichten Verständlichkeit – ohne Doppelnamen oder jegliche Sonderzeichen.

Das komplette Ranking finden Sie auf der nächsten Seite!

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