Umfrage

Pandemie: Angst der Bevölkerung vor dem Corona-Virus wächst

Das Coronavirus bewegt die Welt und verändert auch in Deutschland allmählich den Alltag. Tatsächlich scheint die Gefahr allmählich in den Köpfen anzukommen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Bundesweit schließen wegen dem Corona-Virus die Schulen, Bayern ruft den Katastrophenfall aus – und die Menschen sitzen entspannt im Biergarten zusammen. Solche Widersprüche dürften bald komplett der Vergangenheit angehören. Die Sorglosigkeit der Bürger schwindet.

Umfrage bestätigt steigende Corona-Angst

Obwohl es damals schon erschreckende Bilder aus Italien und China gab, gaben Anfang März 2020 erst 21 Prozent der deutschen Befragten an, große Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19, dem Coronavirus, zu haben. Mitte März sieht es anders aus: jetzt sagen schon fast zwei von Fünf (37 Prozent), große Angst vor der Ansteckung mit dem Virus zu haben, wie der Corona-Tracker der internationalen Data & Analytics Group YouGov zeigt.

Vertrauen in die Regierung steigt

Weiteres Ergebnis: Die Mehrheit der Deutschen ist mit dem Umgang der Bundesregierung in Bezug auf COVID-19 zufrieden. Die Hälfte (51 Prozent) der Befragten schätzt den Umgang mit der Situation als gut ein, 40 Prozent als schlecht. Anfang März sagten zunächst 44 Prozent, dass sie den Umgang der Bundesregierung mit dem Coronavirus als gut einschätzten, 38 Prozent als schlecht.

Leicht sinkendes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem

Das Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem in Bezug auf das Coronavirus hat sich von Anfang zu Mitte März hingegen leicht verschlechtert: In den ersten März-Tagen sagte mehr als die Hälfte (56 Prozent), dass sie Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem habe, 37 Prozent gaben an, nicht sehr viel oder kein Vertrauen zu haben. Einige Wochen später sagen noch 53 Prozent, dass sie Vertrauen haben, 40 Prozent, dass sie keins haben.

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