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Schadensfall Berufshaftpflichtversicherung: Bloß nichts voreilig zugeben!


Schnell können sich Ärzte Haftpflichtansprüchen ihrer Patienten ausgesetzt sehen. Auch ohne eigenes Verschulden. Aber wie sollten sie dann vorgehen? Wann die Versicherung oder den Rechtsanwalt informieren? Juristin und Schadenschefin bei der HDI, Ute Ulsperger, erklärt, wie betroffene Ärzte im Schadensfall vorgehen sollten.

Ärzte sind auch nur Menschen und machen Fehler. Der Schaden ist dann allerdings meist erheblich höher als in einem anderen Beruf. Deshalb ist für Ärzte auch der Schutz durch eine Berufshaftpflichtversicherung vorgeschrieben. Der Schutz der Berufshaftpflicht greift aber nur, wenn der Arzt seine Versicherung rechtzeitig einschaltet. Fehler im Verhalten erhöhen tatsächlich das Risiko in einen langwierigen Prozess verwickelt zu werden. Was ist also zu tun, wenn ein Patient, dessen Anwalt oder eine Krankenkasse Haftpflichtansprüche gegenüber einer Praxis erhebt?

Die ersten Schritte bei einem Haftungsfall


Was ist zu tun, wenn die Schlichtungsstelle oder Gutachterkommission der Ärztekammer an den Arzt/Behandler herantritt?


Was ist zu tun, wenn gerichtlicher Schriftverkehr (etwa Klageschrift, Beweissicherungs- oder Prozesskostenhilfeantrag) zugestellt wird?


ARZT&WIRTSCHAFT-Tipp

Aufgabe der Berufshaftpflichtversicherung ist übrigens nicht nur, im Schadensfall zu zahlen. Ihr Job ist es auch, unberechtigte Ansprüche abzuwehren und somit Rechtsschutz.