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Qualitätsorientierter Urlaub für Allergiker

Allergiker haben es schwer bei der Wahl eines Urlaubsziels. Blühende Gräser, Tierhaare, langflorige Teppichböden oder ein glutenhaltiges Brot lassen den Traumurlaub schnell zum Alptraum werden. Die Interessengemeinschaft (IG) „Allergikerfreundliche Kommunen“ hilft mit ihrem Internet-Buchungsportal unter www.allergikerfreundlich.de bei der Suche nach einem möglichst beschwerdefreien Ferienort. 

Das Buchungsportal der Interessengemeinschaft (IG) „Allergikerfreundliche Kommunen“ bietet Allergikern und Mitreisenden ab sofort unter www.allergikerfreundlich.de eine Auswahl von Ferienorten und Unterkünften, die einen möglichst beschwerdefreien Aufenthalt versprechen. Immer häufiger buchen hier auch Feriengäste ohne Allergien, weil sie das qualitätsorientierte Angebot in den Allergikerfreundlichen Gemeinden betreffend Hygiene, Service, Regionalität und Saisonalität als qualitätsorientierter einstufen.

Das Internetportal offeriert direkt online buchbare barrierefeie Urlaubsangebote, beantwortet Fragen, liefert Informationen und gibt Tipps für Alltag und Praxis. Listen aller Betriebe können auf den Ortsseiten heruntergeladen werden. Aktuell deckt das Angebot der Allergikerfreundlichen Kommunen rund 90 Prozent aller Fragen und Bedürfnisse der Betroffenen ab.

Sechs zertifizierte Heilbäder und Kurorte gehören aktuell der IG an: Bad Hindelang (Allgäu), Baabe (Ostsee), Borkum (Nordsee), das Ferienland Schwarzwald (Baden Württemberg), das Schmallenberger Sauerland mit der Ferienregion Eslohe und Bad Salzuflen (beide Nordrhein-Westfalen) bieten Unterkünfte aller Kategorien, geprüft allergikerfreundliche Betriebe und geschultes Personal. IG-Gründungsmitglied ist auch Freudenstadt (Baden-Württemberg) – die  allergikerfreundliche Zertifizierung ist für 2016 vorgesehen.

„Statistisch lebt in jeder Familie innerhalb der EU ein Allergiker. Darauf reagieren wir systematisch und mit allgemein verbindlichen Regeln: Allergikerfreundliche Kommunen kümmern sich qualitätsgesichert und standardbezogen um die Belange der mittlerweile größten Zielgruppe unter Urlaubsgästen. Die Einhaltung des medizinisch fundierten Standards der Allergikerfreundlichkeit schafft für Gäste und Anbieter mit überprüfbaren Maßnahmen Sicherheit. Eine hundertprozentige Linderung der Allergie kann ein Ferienaufenthalt nicht bieten“, sagt Anja Bode, Projektleiterin Allergikerfreundliche Kommune beim Deutschen Heilbäderverband e.V. (DHV), der Dachverband der Interessengemeinschaft ist.

Allergisches Asthma, Allergische Rhinitis, Atopische Dermatitis, Pollenallergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Hauterkrankungen – gleichgültig von welchen Allergien Gäste geplagt sind, die zertifizierten Urlaubsorte sind bestens gerüstet. Die Mitarbeiter in den Betrieben und der Touristinformation sind geschult, das Angebot für Allergiker wurde optimiert, Infrastruktur und Anzahl der teilnehmenden Betriebe seit 2011 um mehr als 50 Prozent ausgebaut.

„Die Betriebe haben erkannt, dass sie sich als gesundheitstouristischer Exzellenzanbieter profilieren, Vermarktungschancen erhöhen und zugleich synergistische Vermarktungseffekte mit anderen touristischen Themen wie etwa Familie oder Wandern entstehen“, sagt IG-Vorsitzender Maximilian Hillmeier.

Lebensmittel- und Tierhaarallergiker werden bei der Auswahl von Unterkünften ebenso fündig wie Menschen, die zum Beispiel auf Gräser, Hausstaubmilben, Pflanzen oder Teppiche allergisch reagieren oder unter schweren allergischen Atemwegserkrankungen leiden. Das unter www.allergikerfreundlich.de  erreichbare Buchungsportal fasst alle Angebote übersichtilich zusammen.

„Unser Buchungsportal bietet einen guten Überblick über Betriebe, Unterkünfte und Angebote der Allergikerfreundlichen Gemeinden. Wer zusätzliche Informationen benötigt, kann Kataloge online anfordern oder setzt sich direkt telefonisch mit der ausgewählten Urlaubsregion oder dem Heilbäderverband in Verbindung, um individuelle Bedürfnisse abzuklären“, so IG-Vorsitzender Hillmeier.

Wer seinen Urlaub zum Beispiel in dem als allergikerfreundlich zertifizierten Ostseebad Baabe verbringt, erhält laktose- oder glutenfreie Lebensmittel längst direkt vor Ort. Vor einigen Jahren mussten Gäste dafür noch bis in das 50 Kilometer entfernte Stralsund fahren. Ebenso wie im auf der Insel Rügen gelegenen Baabe atmen Allergiker in anderen Allergikerfreundlichen Kommunen tief und gesund durch: Die Luft in der Bad Hindelanger Tallage (850 Meter) ist geprüftes Reinluftgebiet, die Hochtallage in den Bad Hindelanger Ortsteilen Oberjoch (1136 Meter) und Unterjoch (1013) gilt als extrem pollen- und schimmelpilzsporenarm und ist frei von Hausstaubmilben. Die Luft auf der Nordseeinsel Borkum ist jod- und aerosolhaltig und pollenarm. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum „Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die Stadt Borkum ist staatlich anerkanntes Nordseeheilbad.

Das Mittelgebirgsklima in der Ferienregion Schwarzwald sorgt vor allem bei Allergikern mit Atemwegs-, Haut- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen für eine spürbar bessere Lebensqualität. Das Klima stärkt das Immunsystem und wirkt bei Klimatherapien gesundheitsfördernd. Das Schmallenberger Sauerland mit der Ferienregion Eslohe beherbergt gleich vier Kurorte mit medizinischem und präventiv-medizinischem Know-how. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind der „Abela Heilstollen“ und der Heilstollen in Nordenau, in denen Allergiker, Neurodermitiker oder Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis behandelt werden.

Mit Bad Salzuflen erhielt im August 2015 erstmals ein Thermalheilbad das begehrte Gütesiegel. Geprüft gute Voraussetzungen für Allergiker garantiert die täglich frische Brise, für die die bekannten Gradierwerke in Bad Salzuflen sorgen: 600.000 Liter Sole rieseln täglich über die großen Schwarzdornwände im Herzen der Stadt. Der feine Nebel, der dadurch erzeugt wird, sorgt für eine Luft- und Wasserqualität, die es ansonsten nur an der See gibt.

Über die „Allergikerfreundliche Kommunen“
Die Allergikerfreundliche Kommune ist ein Urlaubsort, der nach medizinischen Kriterien als allergikerfreundlich zertifiziert ist. Er bietet allen Feriengästen  allergikerfreundliche Unterkünfte sowie unter anderem Restaurants, Bäckereien, Metzgereien, Cafés und Lebensmittelgeschäfte, die den Standard der Allergikerfreundlichkeit erfüllen. Dieser Standard ist in den medizinisch gesicherten Kriterien festgelegt. Alle teilnehmenden Betriebe werden mindestens alle zwei Jahre vom Deutschen Heilbäderverband e.V. (DHV) überprüft und geschult. Hierfür kooperiert der DHV seit 2014 mit der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF), die das Siegel für Allergikerfreundlichkeit vergibt. Die beteiligten Betriebe sind an der DHV-ECARF-Logokombination zu erkennen. Im November 2015 schloss sich der deutschlandweit einmalige Tourismusverbund zu einer Interessengemeinschaft (IG) zusammen, die die ganze Republik abbildet und einen riesigen gesellschaftlichen Trend positiv besetzt – barrierefreies Reisen für die rund 25 Millionen Allergiker, die es alleine in Deutschland gibt. Sechs zertifizierte Urlaubsregionen bilden aktuell in Deutschland die IG Allergikerfreundliche Kommunen, deren Dachverband der DHV ist.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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