PKV

PKV: „Schon wieder mehr!“

Stoßseufzer, als die neuen PKV-Beitragsanhebungen zum 1. Januar 2011 bekannt wurden. Viele wollen deshalb in günstigere Tarife wechseln. Aber da will die Assekuranz nicht mitspielen.

Theoretisch kann jeder PKV-Kunde beim gleichen Versicherer umsteigen – und zwar ohne weitere Gesundheitsprüfung und unter Anrechnung der bisherigen Altersrückstellung. Es darf sich aber nicht um eine Offerte mit günstigeren Tarifmerkmalen handeln. Genau das machen Gesellschaften aber, um Unstiege zu verhindern. Hintergrund: Neue, wettbewerbsfähige Angebote sollen nicht durch „kranke Risiken“ belastet werden. Ein Trick: Man versieht den neuen Tarif mit einem tollen Programmpunkt, den alte Tarife nicht haben. So schreckt man Kundschaft ab, weil dafür eine erneute Gesundheitsprüfung angesetzt werden kann.

Viele wissen nicht, dass sie Anspruch auf Tarifwechsel haben, so der Bund der Versicherten – speziell ab dem 60. Lebensjahr. Eine weitere Defensivtaktik der Versicherer sind „Phantasiezuschläge“, wie Erich Blöchl, GeschaÅNftsführer der AVUS GmbH, meint. Der Makler hat sich auf Tarifoptimierung spezialisiert und hilft seinen Kunden, den Umstieg durchzusetzen: „Wir scheuen nicht die Konfrontation mit den Versicherern – und wir haben noch keinen Prozess verloren.“ Meist würden die Unternehmen „vorher einknicken, um keinen Präzedenzfall zu schaffen!“

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