Steuersünder

Selbstanzeige stellen wird teurer!

Wer Geld am Finanzamt vorbei bewegt hat und eine Selbstanzeige stellen will, muss seit 1. Januar 2015 mit höheren Hürden rechnen.

Nicht nur die Bedingungen für eine Selbstanzeige, die vor Strafe bewahrt, werden verschärft. Auch das Risiko, vom Fiskus entdeckt zu werden, steigt durch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den deutschen Behörden und den ehemaligen Steueroasen, warnen die Verbraucherzentralen.

So bleibt eine Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung nur noch dann völlig straffrei, wenn der hinterzogene Betrag unter 25 000 Euro liegt (bisher: 50 000 Euro). Bei höheren Beträgen werden bei der Selbstanzeige gestaffelte Strafzuschläge fällig: Bei einer Summe von mehr als 25 000 Euro wird ein Strafzuschlag in Höhe von 10 % fällig, bei mehr als 100 000 Euro steigt der Strafzuschlag auf 15 %. Bei Beiträgen ab einer Million Euro wird ein Strafzuschlag von 20 % fällig.

Zudem verlängert sich die Verjährungsfrist in allen Fällen von Steuerhinterziehung auf zehn Jahre. Dem Finanzamt müssen alle steuerrechtlich relevanten Daten der zurückliegenden zehn Jahre offen gelegt werden.

Anzeige

Die Förderung für die Telematikinfrastruktur (TI) sinkt - das Herzens-Angebot der CGM kommt

Ab 01. Juli 2018 sinkt die Förderung der TI-Ausstattung erneut. Diese Unwägbarkeit will CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) mit dem Herzens-Angebot ausräumen und gibt allen Ärzten das TI-Versp... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Fristen unbedingt beachten

Steuertermine 2018: Ein Überblick für Praxisinhaber


Nachzahlung vom Finanzamt

Verzugszinsen vom Finanzamt


Erbschaftssteuer

Fiskus mit neuem Kontrollverfahren


Steuerzahler stimmen ab

Das kundenfreundlichste Finanzamt Deutschlands


Umsatzsteuer

Ärztekammer streitet mit Fiskus


Anzeige