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So lange reicht Ihr Erspartes bei einem Einkommensausfall


Ältere Person hält leeren Geldbeutel in die Kamera

Vermögend zu sein, bietet nicht nur die Möglichkeit, sich Luxus zu leisten. Es bietet auch Sicherheit und Unabhängigkeit, wenn es darum geht, die Miete oder die Lebensmittel zu bezahlen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, reicht bei den meisten Menschen das Ersparte aber nur wenige Wochen. Ein geringer Teil der Haushalte könnte hingegen sogar Jahrzehnte ohne Einkommen überleben.

Wer vermögend ist, hat auch im Notfall die besseren Karten und kann bei einem Einkommensausfall länger den Kopf über Wasser halten. Vermögen kann bei Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit liquidiert werden, um den Lebensstandard zu sichern.

Die ärmsten Haushalte in Deutschland haben aber kein oder nicht genug Vermögen, um bei einem Einkommensausfall ohne andere Absicherung (z.B. Arbeitslosengeld oder Sozialleistungen) ihr Konsumniveau auch nur über kurze Zeit zu halten. Besonders hart trifft es Alleinerziehende und ihre Kinder: Rund 40 Prozent von ihnen verfügen über keinerlei Ersparnisse. Sie haben kaum eine Chance, eine längere finanzielle Durststrecke zu überbrücken und können auch kein Vermögen aufbauen.

Im obersten Dezil sieht die Welt deutlich entspannter aus: Wer viel auf der hohen Kante hat, kommt damit notfalls bis zu 21 Jahre über die Runden. Das betrifft immerhin 5 Prozent der Haushalte. Laut den Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Instituts (WSI) liegt der Mittelwert für alle Haushalte bei knapp zwei Jahren.

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Ilias TsimpoulisManaging Director bei Doctolib

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