Unisextarife

So sparen Ärztinnen viel Geld!

Männer sparen bei BU-, Renten- und Krankentarifen, wenn sie sich noch heuer versichern. Ärztinnen kommen dagegen günstiger weg, wenn sie jetzt noch eine Risiko-LV abschließen, erinnert A&W-Autor Claus Cory.

Bei der Risiko-LV zahlten Frauen aufgrund ihres geringeren Risikofaktors bisher deutlich weniger. Ärztinnen, die solch einen Vertrag brauchen, sollten aber wissen: Ab 21. Dezember 2012 wird‘s empfindlich teurer. Insider gehen ab dann von bis zu 30 Prozent Prämienaufschlag aus; in der Branche kursieren sogar noch höhere Prozentsätze. Für Neuverträge wohlgemerkt. „Dagegen zahlen Männer später je nach Versicherungssumme schnell um die 80 Euro im Jahr weniger als im bisherigen Bisex-Tarif“, sagt Stephan Schinnenburg vom Analysehaus Morgen & Morgen.

Ärztinnen, die ihre Familie absichern wollen, sollten jetzt handeln. Und noch die alte Tarifstruktur vor Inkrafttreten der Unisex- Tarife nutzen. Noch ist der Schutz günstiger zu haben – wenn man vorher genau vergleicht. Am Markt finden sich nämlich riesige Preisunterschiede bei fast gleichen Leistungen. Teure Policen enthalten meist nur kleine Extras, die man nicht unbedingt braucht. Ein Beispiel: Eine 34-jährige Ärztin (Nichtraucherin) zahlt bei einem preiswerten Unternehmen 78 Euro im Jahr bei 150.000 Euro Vertragssumme und 20 Jahren Laufzeit. Teure Policen kosten fast das Dreifache und Raucherinnen müssen mit doppeltem Beitrag rechnen. Die jeweilige Beitragshöhe richtet sich nach der Höhe der Versicherungssumme, ferner nach Alter, Vertragslaufzeit, Höhe der Versicherungssumme, Gesundheitszustand, mögliche risikoreiche Hobbys, Beruf, anfallende Gebühren/Provisionen und eben danach, ob man (Nicht)Raucher ist.

Zuschläge gibt es auch bei Gesundheitsrisiken wie Übergewicht. Und Vorerkrankungen werden penibel abgefragt. Entweder werden diese mit Aufpreis versichert oder ausgeschlossen. Bei hohen Summen können auch Atteste verlangt werden. Und das kann schnell passieren. Denn die Faustregel gilt: Die Vertragssumme sollte das Dreifache, besser das Fünffache des Jahreseinkommens betragen.

Die richtige Vertragslaufzeit hängt jeweils davon ab, wie lange man als Versorger für andere Familienmitglieder den Schutz der Versicherung in Anspruch nehmen möchte. Er sollte beispielsweise solange gelten, bis die Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Zur reinen Absicherung eines Kredits (etwa Restschuldversicherung) sollte sich die Vertragslaufzeit der Versicherung an der Laufzeit des Kredits orientieren.

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