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So umkurven Ärzte Kostenfallen: Zehn Tipps zur Mietwagenbuchung

Ob im Urlaub oder auf dem Weg zu einem Kongress: Als Arzt ist man immer wieder mal auf einen Mietwagen angewiesen. Das kann allerdings schnell ziemlich teuer werden. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihre Spesen niedrig zu halten.

Versicherungsschutz, Mietzeit, Tankregelung: Bei der Buchung und Abholung eines Mietwagens gibt es einiges zu beachten. Ärzte, die nicht auf das Kleingedruckte achten, laufen ansosten schnell Gefahr mehr als nötig zu zahlen. Die Tipps von CHECK24.de für eine reibungslose Mietwagenbuchung und -abholung helfen beim problemlosen und kostengünstigen Ablauf.

1. Auf ausreichenden Versicherungsschutz achten:

Es ist wichtig, bei der Buchung einen umfassenden Schutz aus Haftpflicht-, Vollkasko- und Diebstahlversicherung zu wählen. Experten raten zu Angeboten ohne Selbstbeteiligung. Diese sind zwar etwas teurer, im Schadenfall entstehen für den Kunden jedoch keine Kosten.

Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung sollte mindestens bei einer Million Euro liegen. Denn ist die Schadenssumme höher als die vereinbarte Deckungssumme, haftet der Verbraucher für darüber hinausgehende Schäden persönlich. Vor allem bei einer Anmietung für die USA sollten Verbraucher darauf achten, da in einigen Bundesstaaten die gesetzliche Mindestdeckungssumme für Personenschäden nur bei 10.000 US-Dollar, für Sachschäden sogar nur bei 5.000 US-Dollar liegt.

2. Faire Tankregelung wählen:

Vor allem in Südeuropa ist bei vielen Vermietern die ungünstige Tankregelung „voll/leer“ üblich. Die erste Tankfüllung muss der Kunde beim Vermieter kaufen, der Wagen wird leer zurückgegeben. Nachteile: Der Vermieter berechnet höhere Preise für den Kraftstoff als Tankstellen, außerdem verschenkt der Mieter bei der Rückgabe das restliche Benzin im Tank. Kunden wählen besser die Tankregelung „voll/voll“: Der Wagen wird mit vollem Tank abgeholt und vollgetankt zurückgebracht. Alternativ gibt es besonders in den USA auch eine Regelung, bei der die erste Tankfüllung bereits im Mietwagenpreis inkludiert ist.

3. Zusatzkosten beachten:

Durch Einwegfahrten, Zusatzfahrer, junge Fahrer oder auch Zubehör wie Navis und Kindersitze können bei einzelnen Mietwagenanbietern unterschiedlich hohe Zusatzkosten entstehen. Achten Sie darauf, ob alle zusätzlichen Kosten in den Mietbedingungen einsehbar sind. Hier lässt sich unter Umständen noch einiges einsparen.

4. Passende Anmietzeit wählen:

Grundsätzlich müssen Mietwagen auch für angebrochene Tage voll bezahlt werden. Deshalb sollten Kunden bei der Buchung unbedingt auf die Uhrzeiten für Abholung und Rückgabe achten. Es empfiehlt sich, den Wagen immer erst zu der Stunde zu buchen, zu der man ihn tatsächlich benötigt und die Abgabeuhrzeit wenn möglich etwa eine Stunde früher als die Abholung zu wählen.

5. Kosten Flughafenstation vs. Shuttle-Service vergleichen:

Einige Anbieter betreiben ihre Stationen nicht direkt am Flughafen, sondern bieten einen Shuttle zu den Mietstationen in wenigen Autominuten Entfernung. In der Regel sind diese Anbieter etwas günstiger.

6. Zeit sparen bei der Abholung:

Urlauber verkürzen sich und anderen die Wartezeit am Mietwagenschalter, wenn sie alle persönlichen Unterlagen wie Führerschein und Kreditkarte bereithalten. Einige Anbieter haben einen „Express-Service“, bei dem sich Kunden vor der Anmietung bereits online registrieren und relevante Daten (z. B. Führerscheinnummer) vorab eintragen können. Das verkürzt die Bearbeitungszeit am Schalter.

7. Keine unnötigen Upgrades oder Versicherungen aufdrängen lassen:

Gerade bei Buchungen im Ausland gilt: Häufig versuchen Vermieter vor Ort, Kunden zusätzliche Versicherungen oder Upgrades in eine bessere Kategorie zu verkaufen. Verbraucher sollten in diesen Fällen immer ihren Voucher vorzeigen: Darauf ist genau vermerkt, welche Leistungen gebucht und bereits bezahlt wurden.

8. Vertrag vor Unterschrift genau kontrollieren:

Einige Vermieter vermerken Fahrzeug-Upgrades oder sonstige Zusatzleistungen wie einen Pannenservice im Vertrag – allerdings ohne den Mieter darüber aufzuklären. Kunden akzeptieren diese Leistungen samt Zusatzkosten durch ihre Unterschrift unter dem Mietvertrag. Sie sollten deshalb den Mietvertrag genau lesen und sich bei Unklarheiten vor Unterschrift rückfragen.

9. Vorschäden am Fahrzeug vermerken lassen:

Ist der Wagen bei der Abholung stark verschmutzt oder hat bereits kleine Schäden, sollten Kunden entweder einen anderen Wagen verlangen oder alle Schäden bzw. die Verschmutzung im Vertrag vermerken lassen. Vorschäden sollten Verbraucher außerdem fotografieren. So vermeiden sie Ärger und Kosten bei der Rückgabe.

10. Tankbeleg aufbewahren:

Bei der Tankregelung „voll/voll“ muss der Wagen vor der Rückgabe komplett aufgetankt werden. Experten empfehlen, den Tankbeleg zur Sicherheit aufzubewahren und die Tankanzeige des Mietwagens als zusätzlichen Nachweis zu fotografieren. Denn die meisten Vermieter stellen hohe Kosten in Rechnung, wenn sie das Fahrzeug selbst volltanken müssen.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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