Preis für Gesundheitsvisionäre

Spielen für die Gesundheit: 10.000 Euro für das beste Konzept

Noch bis zum 26. Oktober 2016 können sich Studierende, Forschende und Unternehmer für den „Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre“ bewerben. Unter dem Motto „Spielen für die Gesundheit“ werden digitale Spiele gesucht, die neben Spaß und Unterhaltung die Gesundheit fördern wollen. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird aus dem Kuratorium der Universität Witten/Herdecke gespendet, um innovative Ideen aus dem Gesundheitswesen auszuzeichnen.

Spiele für Computer, Tablets, Smartphones oder Spielekonsolen, die nicht nur Spaß machen, sondern einen ernsthaften Hintergrund und Nutzen haben, werden als „Serious Games“ bezeichnet. Aber „Games zur Förderung der Gesundheit sind in Deutschland noch nahezu unbekannt“, sagt Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, die Initiatorin und wissenschaftliche Leiterin des Gesundheitsvisionäre-Projektes an der UW/H. „Wir wollen diese Nische ausleuchten und fragen: Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es, spielerische Motivation als Ressource für unsere Gesundheit aufzubauen, und wie kann Qualität gesichert werden.“ Sie hofft, dass der Wittener Preis erfolgreiche Spielemacher anspricht und auch Studierende, Ärzte, Therapeuten und Entrepreneure aus allen Bereichen zu innovativen Konzepten inspiriert.

„Digitale Spiele haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor mit Milliardenumsätzen entwickelt, und trotz aller Kritik erreichen und begeistern diese Spiele viele Menschen. Wir greifen den Trend zur Gamification auf“, sagt Stephan Kohorst, Dr. Ausbüttel & Co. GmbH und Vorstandsmitglied des Kuratoriums der UW/H.

Gesucht werden Ideen, Konzepte und Produkte, die Gesundheit und Spielen zusammenführen. Das können Trainingsspiele für Ärzte, Pflegefachkräfte und Therapeuten sein, Spiele zur Gesundheitsinformation und -kommunikation in Netzwerken und natürlich auch Spiele zur Suchtentwöhnung, zur Förderung von gesunder Ernährung und körperlicher wie geistiger Fitness und seelischer Ausgeglichenheit. Die besten Konzepte werden bei einer öffentlichen Veranstaltung vor der Jury präsentiert. Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP wird als Schirmherr und Redner fungieren.

Der „Preis für Gesundheitsvisionäre“ zeichnet ausgearbeitete Projektideen für Neuentwicklungen wie auch bestehende Produkte mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro aus. Der 1. Platz erhält 7.500 Euro, auf den 2. Platz warten 2.000 Euro, und für den Sonderpreis sind 500 Euro ausgeschrieben. Der Preis richtet sich an Privatpersonen, Institute und Unternehmen mit zukunftsweisenden Projekten und Produkten für ein „Mehr an Gesundheit“. Der Bewerbungsschluss ist am 26. Oktober 2016. Bewerbungen können unter gesundheitsvisionaere@uni-wh.de eingereicht werden. Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular befinden sich auf der Homepage www.gesundheitsvisionaere.de.

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