Familienrecht

Streit ums Eigenheim nach Trennung

Liegt die Ehe in Trümmern, bleiben Streitigkeiten um gemeinsame Güter und Immobilien leider nicht aus. Wenn gut situierte Paare sich trennen, erweist sich der Kampf ums Haus oft als der härteste von allen. Hier erfahren Sie, welche Rechte und Pflichten Sie im Fall einer Trennung haben.

 „Nimm’s ihm nicht übel, nimm ihm alles.“ Dieses Motto der ehemaligen US-Milliardärsgattin Ivana Trump erheben auch viele deutsche Rosenkrieger zu ihrem Motto. Vor allem, wenn es um die gemeinsam erworbene und eingerichtete Immobilie geht, schwappen die Emotionen (und Begehrlichkeiten) oft hoch. Denn ein Haus lässt sich nicht ohne Weiteres teilen. Was also ist zu tun, wenn keiner der Streithähne freiwillig das Feld räumt?

Grundsätzlich gilt: Beide Partner haben das Recht, eine gemeinsam erworbene Immobilie zu bewohnen – jedenfalls so lange, bis die Ehe rechtskräftig geschieden ist. Das bedeutet: Auch wenn sich ein Paar offiziell getrennt hat und die Scheidung eingereicht ist, können Ärzte ihre Noch-Gattin nicht einfach vor die Tür setzen. Und umgekehrt.

Geh mit Gott, aber geh!

„In der Praxis ist es zwar oft so, dass einer der beiden Partner von sich aus auszieht – vor allem, wenn es bereits eine neue Beziehung gibt“, erläutert Maria Demirci, Fachanwältin für Familienrecht in der Kanzlei RDS in München. Es komme aber auch immer wieder vor, dass dann beide Partner auf ihrem Wohnrecht beharren. Die Gründe hierfür sind vielfältig: In Ballungsräumen mangelt es oft an alternativen Wohnmöglichkeiten. Zudem will niemand das Haus kampflos dem anderen überlassen – und damit womöglich wichtige Rechte aufgeben. Diese Sorge ist allerdings unbegründet. „Wer in der Trennungsphase im Familienheim wohnt, hat keinerlei Einfluss darauf, wem das Haus rein tatsächlich gehört“, beruhigt Rechtsanwältin Demirci.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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