Finanzmarkt

Tages- und Festgelder kombiniert

Immer mehr Anleger setzen inzwischen auf Tages- oder Festgelder. Beide haben Vor-, aber auch Nachteile. Die Lösung: Beide Angebote mischen und so nur die Vorteile mitnehmen.

Sicherheit bei der Geldanlage wird immer wichtiger, da treten zunehmend auch Renditefragen in den Hintergrund. Weg von Wertpapieren – hin zu Sichteinlagen. Die Krux indes: Tagesgelder sind jederzeit verfügbar, bieten aber weniger Zins und keine Zinssicherheit. Festgelder bieten zwar mehr Rendite und Garantie, aber man kann nicht aussteigen, wenn man das Geld sofort braucht. Die Lösung: die Kombination von Tages- und Termingeld.

Das kapieren inzwischen auch die ersten Banken und mischen Tages- und Festgeld. Die Anlagesumme ist für einen bestimmten Zeitraum fix, ein Teilbetrag ist aber schon vorzeitig abrufbar. Für die gesamte Laufzeit besteht Zinsgarantie. Georg Plötz von der Verbraucherzentrale Bayern findet die Idee o.k.: „Die Sparzwitter sind kostenlos, die Verzinsung höher als bei getrennter Anlage in Tages- und Festgeld. Zudem bleiben Sparer flüssig.“ Wer zeitlich begrenzt Geld anlegt, der könne einige Zehntel Zusatzgewinn erwirtschaften. Länger als vier Jahre sollte man sich wegen des niedrigen Zinsniveaus aber nicht binden. Und natürlich sollte man nur so viel Geld anlegen, wie die Einlagensicherung der Bank garantiert.

Teilflexible Festgelder machen Sinn: So können etwa 80 Prozent des Anlagebetrags fest angelegt werden, die restlichen 20 Prozent bleiben verfügbar. Bei 36 Monaten Laufzeit beträgt die Verzinsung aktuell etwa 3,8 Prozent. Das ist mehr als die gesplittete Alternativanlage in Tages- und Festgeld, die nur 3,68 Prozent ermöglicht. Andererseits: Reines Festgeld ohne Kündigungsoption brächte mit vier Prozent höheren Ertrag. Dafür liegt aber die gesamte Summe fest.

Bei einem anderen Modell wird die Hälfte des Kapitals fest angelegt, die andere fließt auf ein Tagesgeldkonto. Vorteil: Hier sind also 50 Prozent des Kapitals frei verfügbar. Der Kunde profitiert von einem Garantiezins für die längere Laufzeit und bleibt dennoch flexibel. Zudem ist eine nachträgliche Erhöhung des bei Vertragsabschluss angelegten Betrages um bis zu 50 Prozent innerhalb der gewählten Festzinsvereinbarung jederzeit möglich. Dabei sind 2.000 Euro pro Kalendermonat ohne Kündigungsfrist verfügbar, höhere Beträge bis zu 50 Prozent des Anlagebetrages mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Dafür sind die Zinsen nicht so hoch wie bei der vorgenannten Variante.

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