Mehr Geld gefordert

Tarifverhandlungen für MFA werden fortgesetzt

Die erste Verhandlungsrunde über neue Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte (MFA) ist ergebnislos geblieben. Ein neues Treffen ist für Anfang Mai angesetzt, bis dahin gelten die bestehenden Tarife.

Am 22.2.2017 trafen sich die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) und der Verband medizinischer Fachberufe zur ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für MFA. Die Diskussion blieb jedoch ohne Ergebnis.

Die Medizinischen Fachangestellten fordern eine Erhöhung der Tarifgehälter um 6 % und die Anhebung der monatlichen Ausbildungsvergütungen um 45 Euro. Auch eine Umgestaltung des 13. Monatsgehaltes steht im Raum. Die Arbeitgeberseite verweist auf die für 2017 vereinbarte Erhöhung des Orientierungswertes für ambulante Leistungen um 0,95 sowie auf die umfangreichen Neuerungen der Tarifreform 2014.

Verhandlungsführer sind laut Mitteilung der AAA Dr. Cornelia Goesmann, Herr Sanitätsrat Dr. Gunter Hauptmann und Herr Erik Bodendieck.

Bis es zu einer Einigung kommt, gelten weiterhin die bestehenden Tarifverträge. Die Fortsetzung der Verhandlungen ist für Anfang Mai geplant, das nächste Treffen ist für den 4.5.2017 angesetzt.

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