Wie binde ich meine Praxis an?

Telematikinfrastruktur: Die Installation

Um Arztpraxen schnell und sicher an die TI anzubinden und im Nachgang einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten, müssen TI-Komponenten und Arztinformationssysteme wie Zahnräder ineinandergreifen. Dafür benötigt es spezialisiertes Fachwissen, sowohl zu den TI-Komponenten als auch zum Arztinformationssystem. Besser ist es also, sich zurück zu lehnen und auf geschulte Fachkräfte zu vertrauen, die wissen, was sie tun.

Um Ihre Praxis an die Telematikinfrastruktur anzubinden und die Vorteile der zukünftigen Entwicklungen nutzen zu können, benötigen Sie wichtige technische Komponenten sowie Nachweise, die Ihre Identifizierung ermöglichen.* Für die Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur wird in der Regel der jeweils zuständige IT-Dienstleister primärer Ansprechpartner sein. Bereits Mitte letzten Jahres startete die CGM das Zertifizierungsprogramm für die Techniker der CGM Vertrieb- und Servicepartner. Das Zertifizierungsprogramm umfasste alle Schritte, die für die Anbindung einer Praxis an die Telematikinfrastruktur von Bedeutung sind: Von den Installationsvoraussetzungen, den Vorbereitungen, bis hin zur professionellen Installation und der Einweisung in die TI-Komponenten. Die Basis für diese Fachausbildung lieferte hierbei die nur durch CGM erfolgreich durchgeführte Erprobungsphase der Telematikinfrastruktur und die hierbei gewonnenen Erfahrungen im Realbetrieb. Daneben spielte besonders die richtige Einbindung in das bestehende Praxissystem eine große Rolle. Die CGM-zertifizierten Techniker verfügen über tiefgehende Kenntnisse zur Telematikinfrastruktur und sind darüber hinaus auch mit dem Zusammenspiel von TI-Komponenten und den jeweiligen Arzt- bzw. Zahnarztinformationssystemen bestens vertraut.

Steven Wallner, Techniker bei K-LINE PRAXISLÖSUNGEN GmbH, war bereits in der Erprobungsphase der Telematikinfrastruktur dabei und hat in der Testregion Nordwest die größte Installation außerhalb eines Krankenhauses durchgeführt. Er beantwortet wichtige Fragen unserer Ärzte:

Meine Praxis ist noch nicht online. Was muss ich bei einem Internetanschluss mit Blick auf die Telematikinfrastruktur beachten?

Wallner: Ein zuverlässiger Provider wird dringend empfohlen, für Ärzte gibt es spezielle Anbieter wie z.B. TELEMED. Ein 16 Mbit Anschluss ist aktuell  für die TI vollkommen ausreichend.

Meine Praxis ist bereits an das Internet angebunden, benötige ich nun einen neuen Router?

Wallner: In der Regel können alte Router zusätzlich weiterverwendet werden. In Ausnahmefällen kann es bei älteren Modellen vorkommen, dass diese nicht VPN-Passthrough-fähig sind, diese Funktion ist dringend für die TI notwendig und diese Modelle müssen getauscht werden. Die professionellen Router von LANCOM sind hier klar unsere Empfehlung.

Der TI-Konnektor soll in einem zutrittsgeschützten Bereich platziert werden. Was bedeutet das?

Wallner: Der Konnektor ist die zentrale TI-Komponente innerhalb der Arztpraxis, er enthält Zertifikate und Konfigurationen, die unbedingt vor Missbrauch geschützt werden müssen. Deswegen der zugriffsgeschützte Raum bzw. Ort (z.B. abschließbarer Serverschrank).

Worauf sollten Praxen in Vorbereitung der TI-Installation besonders achten bzw. wo ist aus Ihrer Sicht der größte Handlungsbedarf?

Wallner: Der meiste Handlungsbedarf besteht an der vorhandenen Netzwerkverkabelung und Stromanschlüssen der Praxis und an dem zugriffsgeschützten Raum bzw. Ort. In der Zeit wo der Großteil der Praxen geplant worden ist, hat noch keiner an die TI gedacht und deswegen liegen meistens zu wenig Netzwerkkabel in der Anmeldung bzw. in den Sprechzimmern und es sind u. U. auch nicht genügend Steckdosen in Reichweite.

Nähere Erläuterungen zu den TI-Komponenten sowie alle Informationen rund um die Telematikinfrastruktur, aktuelle Angebote und die Möglichkeit sich für einen kostenfreien TI-Newsletter einzuschreiben finden Sie unter cgm.com/wissensvorsprung.

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Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

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