Bestellfristen erneut verlängert

TI-Rollout im Plan – trotz Bedenken einiger Ärzte

Eine positive Bilanz zieht CompuGroup Medical (CGM) beim Rollout der Telematikinfrastruktur (TI): Mehr als 40.000 Praxen haben bereits ihr TI-Paket bestellt und die KoCoBox MED+ arbeitet mit jeder Praxissoftware im täglichen Einsatz problemlos zusammen. Nach einer Befragung von INFRATEST DIMAP im Auftrag der CGM wird die große Mehrheit der Praxen noch in diesem Jahr einen TI-Anschluss beauftragen. Die verbreitete Skepsis gegenüber der TI wiederum scheint auch eine Altersfrage zu sein.

Während bereits 29 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte einen TI-Anschluss nutzen, planen weitere 45 Prozent den Kauf eines TI-Paketes bis zum Jahresende. Interessant sind die Angaben der Ärztinnen und Ärzte in der Altersgruppe bis 39 Jahre. Hier sind es insgesamt 90 Prozent der Praxen, die bis zum Jahresende in der TI sein wollen.

Oft ist noch unklar, welche Vorteile die Telematikinfrastruktur für die Kommunikation der Ärzte untereinander schon heute bietet. „Das ist verwunderlich, denn mit den TI-Konnektoren erhält jede Praxis gleichzeitig auch einen Zugang zum Sicheren Netz der KVen (SNK)“, betont Uwe Eibich, Vorstand Telematik und eHealth-Plattformen bei CGM. Damit kann jede Praxis KV-Connect-Dienste, wie die 1-Click-Abrechnung, den eArztbrief, eDMP (Disease Management Programme) oder eHKS (Hautkrebsscreening) nutzen. „CGM und viele Software-Anbieter bieten zudem allen interessierten Praxen viele der Dienste kostenfrei an und fördern mit dem Projekt ‚eHealth für Deutschland‘ die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation für die Arztpraxen“, fasst Uwe Eibich zusammen.

Auch wenn viele Praxen ihre Entscheidung für die TI bereits getroffen haben, sorgen die erneut verlängerten Bestellfristen für die Unklarheit bei vielen Ärzten. Auch wenn die Bestellfrist nun um weitere drei Monate verlängert wurde, ist die Installation in der Praxis bis Ende Juni 2019 umzusetzen. Angesichts der noch zahlreichen Installationen im ersten Halbjahr 2019 rät Uwe Eibich zur Eile: „Wir raten allen Praxen zu einer zeitnahen Bestellung ihres TI-Pakets, damit die Installation in der Praxis gut vorbereitet und rechtzeitig abgewickelt werden kann. Weiterhin schwebt über allem das Risiko weiter sinkender Erstattungspauschalen zur Finanzierung der TI-Anschaffung.“

Für die nicht repräsentative Erhebung hat INFRATEST DIMAP im Auftrag von CompuGroup Medical im Zeitraum vom 1. bis 21. November insgesamt 150 Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen befragt.

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Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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