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Top- und Flop-Gehälter: Differenzen von bis zu 93.400 Euro jährlich


Mann reicht anderem Mann ein Geldbündel

In welchen Berufen gibt es die lukrativsten Gehälter – und in welchen erhalten Beschäftigte das geringste Einkommen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert eine neue Studie des Hamburger Vergleichsportals Gehalt.de. 

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben die Analysten von Gehalt.de insgesamt 21.846 Datensätze von Fachkräften ohne Personalverantwortung untersucht. Das Ergebnis: Das Einkommen eines Oberarztes dominiert die Liste der Top-Berufe mit 115.300 Euro.

Mit circa 99.600 Euro jährlich folgt das Einkommen eines Beschäftigten im Bereich „Mergers and Acquistions“. Im Fondsmanagement sind die Gehälter ebenfalls verhältnismäßig hoch: 83.600 Euro verdienen hier Angestellte ohne Personalverantwortung. „Bei der Auswertung wird der starke Einfluss des Bildungsstandes deutlich: Unter den Top-Berufen finden wir nur Tätigkeiten vor, die in der Regel einen Studienabschluss erfordern“, so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Gehalt für Pflegekräfte ist unattraktiv

Das geringste Gehalt beziehen Restaurant- und Küchenhilfen. Das Bruttojahreseinkommen liegt hier bei 21.900 Euro – somit erhalten Beschäftigte in diesem Bereich jährlich fast 93.400 Euro weniger als Oberärzte. Es folgen die Gehälter von Friseuren (23.200 Euro) und Kellnern (23.600 Euro).

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Pflegekräfte tauchen ebenfalls in der Flop-Zehn-Liste auf. 2017 war das noch nicht der Fall. „Pflegekräfte werden immer bedeutender für die Gesellschaft, vergütungstechnisch verlieren sie dagegen zunehmend an Attraktivität“, so Bierbach. Mit einem Durchschnittsgehalt von 30.357 Euro befinden sich Pflegeberufe noch hinter Berufskraftfahrern. Letztere verdienen mit 30.467 Euro leicht mehr.

Quelle/Grafik: Gehalt.de

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