Corona-Pandemie

Intensivbetten so stark belegt wie während erster Corona-Welle

Die Menge der Menschen, die in intensivmedizinischer Behandlung sind, ist wieder angestiegen. Aktuell liegt die Zahl der  belegten Intensivbetten schon wieder etwa auf dem Niveau, das während der ersten Infektionswelle vorherrschte.

Die Zahl der freien Intensivbetten ist aktuell deutlich geringer als noch im vergangenen Sommer bzw. Herbst. Das zeigt die Grafik auf Basis von Daten des DIVI-Intensivregisters. Das Register wurde im Frühjahr 2020 gemeinsam mit dem RKI aufgebaut. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland während der Corona-Pandemie sichtbar zu machen.

10.000 Betten in Reserve

Rund 19.700 Intensivbetten sind derzeit belegt, 4.135 Betten sind noch frei. Ende September 2020 gab es rund 8.000 freie Betten und 20.000 belegte Betten. Deutschland verfügt jedoch noch über eine Notfallreserve von über 10.000 Intensivbetten.

Zur Interpretation der in der Grafik gezeigten Kurve im März/April 2020 ist zu beachten, dass noch nicht alle Meldebereiche im Register angemeldet waren. Die tatsächliche Anzahl der Menschen auf Intensivstationen könnte also noch über den in der Grafik gezeigten Fällen liegen.

Belegte Intensivbetten

Anzeige

„Ich würde sagen, dass 99 Prozent der Patienten positiv auf Doctolib reagieren.” - Dr. Christian Kors

Bereits 135.000 Ärzte und Behandler nutzen den Terminmanagement-Service Doctolib in Deutschland und Frankreich. Doch welche konkreten Vorteile bringt der Einsatz von Doctolib in der Praxis? Drei Ärz... Mehr
Author's imageIlias TsimpoulisManaging Director bei Doctolib

Weitere Artikel zum Thema:

Aktuelle Vorschriften

Patientenrechte: Kein Corona-Test – keine Behandlung?


Entlastung für Krankenhäuser

Notaufnahme und Bereitschaftsdienst: Endlich verstehen Patienten den Unterschied


Gesundheit

Mehr Ärzte, weniger Betten in deutschen Krankenhäusern


StepStone Gehaltsreport 2021

Angestellte Ärzte verdienen durchschnittlich 89.500 Euro pro Jahr


Mehr Pflege:

620 Krankenhäuser profitieren von Fördergeldern