26 Jahre sind genug

Die Mehrheit wünscht sich die Abschaffung des Soli

„Es reicht“ sagt die große Mehrheit der Bundesbürger, wenn es um den Soli geht. Seit 26 Jahren werden wir zur Kasse gebeten. Dabei sollte es ursprünglich zeitlich begrenzt darum gehen, die neuen Bundesländer nach der Wende finanziell zu unterstützen. Damit sollte endlich Schluss sein, wenn es nach den Steuerzahlern geht.

Den 1991 ursprünglich zur Finanzierung des Aufbaus Ost eingeführten Solidaritätszuschlag halten die meisten Deutschen für überholt. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage von YouGov und Statista. Diese zusätzliche Abgabe zur Einkommens- und Körperschaftsteuer, kurz Soli genannt, betrug zuletzt noch 5,5 Prozent. Knapp zwei Drittel der Deutschen befürworten die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. 8 Prozent fordern zumindest die Reduktion der Zusatzsteuer. Immerhin jeder Achte (13 Prozent) würde es begrüßen, wenn der Soli für die geringeren Einkommensgruppen reduziert würde. Nur ganze 4 Prozent sind der Meinung, dass der Solidaritätszuschlag in seiner bisherigen Form bestehen bleiben sollte.

Infografik: Die Mehrheit hält den Soli für überholt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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