Umsatzzahlen

Umsatzprognose in der Arztpraxis – Keine Kaffeesatz-Leserei mehr!

Viele Praxisinhaber kennen das Problem: Sie haben den Terminkalender voll, die Praxis brummt, sie arbeiten von früh bis spät und dennoch sind die vom Steuerberater eruierten Umsatzzahlen nicht berauschend. Bekannt ist: Die wirtschaftliche Situation einer Arztpraxis hängt stark von der Höhe des Anteils an Privatpatienten, von den Einnahmen aus Individuellen Gesundheitsleistungen (IGel) und vom Fachgebiet des Praxisinhabers ab. Es gibt aber auch andere Wege um am Rädchen des Umsatzes zu drehen.

Die meisten Praxen erhalten von ihrem Steuerberater erst im Nachhinein einen Überblick über ihre Umsätze. Und leider ist es auch eine traurige Wahrheit, dass sich die Vergangenheit einfach nicht mehr ändern lässt. Natürlich wäre es hilfreich, im Vorhinein zu wissen, wie sich die Umsätze im aktuellen Monat entwickeln. Noch besser wäre es, wenn man dann auch noch perfekt gegensteuern könnte, falls die Voraussagen die Erwartungen nicht erfüllen. Der Praxisinhaber könnte abends die Praxis entspannt verlassen. Die Gewissheit, dass am Ende des Monats alle Rechnungen, Gehälter, Sozialleistungen und Kredit-Tilgungen bedient werden können und noch genug für das Privatleben übrig ist, ließe ihn besser schlafen. Handelt es sich dabei nur um einen Wunschtraum oder gibt es tatsächlich Möglichkeiten den Umsatz frühzeitig aktiv zu beeinflussen?

Ganz einfach den Überblick bewahren

Eine Möglichkeit, um diese notwendigen Informationen zu erhalten, ist die Nutzung eines digitalen Terminbuches. Mit diesem Tool können allen Terminen Leistungen und somit Umsätze zugeordnet werden. In der Praxis bedeutet das: Ärzte wissen schon vor einer arbeitsreichen Woche genau, was sie am Ende erwirtschaftet haben. Oder – was noch viel wichtiger ist – ob sie noch nachsteuern müssen, um das Wochenziel zu erreichen. Mit dem Wissen nach Hause zu gehen, dass die Praxis wirtschaftlich ist und es auch in Zukunft zu keinem finanziellen Engpass kommt, ist ein sehr gutes und beruhigendes Gefühl! Der Steuerberater kann dazu die richtigen Kennzahlen liefern, denn er kann ganz genau sagen, wie hoch der Stundensatz eines Arztes (getrennt nach Privat- oder Kassenpatienten) sein muss, um nicht nur die Kosten zu decken. Dieser gewünschte Stundensatz und die leistungsbezogenen Materialkosten müssen einmal in die Software eingetragen werden und schon erhalten Ärzte einen Überblick über die wirtschaftliche Lage der Praxis. Denn nun ist hinterlegt, mit welcher Leistung wie viel Umsatz erwirtschaftet werden kann. Und: Ist es nicht besser, nach vorne zu schauen und die gegebenen Möglichkeiten zu erkennen, als sich über die nicht erreichten Umsatzzahlen des letzten Monats zu ärgern?

Umsätze punktgenau erreichen

Praxis-Umsätze können gesteuert werden, statt sie einfach nur hinzunehmen und zu hoffen, dass es am Ende des Monats reicht. Investiert man einmal Zeit in ein solches Programm, um es mit fundiertem Zahlenmaterial zu füttern, fällt das Gegensteuern sehr leicht. Gezielte RecallAktionen helfen nicht nur die Patientenbindung zu stärken, sie helfen auch ganz nebenbei, die Umsätze punktgenau zu erreichen. Statistische Auswertungen zeigen nicht nur Vergleichsmonate, sondern auch einzelne Behandler an. Darüber hinaus bieten digitale Terminplaner wie z. B. CGM PRAXISTIMER PRO, viele weitere Vorteile, die sich positiv auf die Steuerung und die Organisation einer Praxis auswirken.

  • Alle Termine werden direkt im Blick behalten.
  • Kürzere Wartezeiten der Patienten bringen mehr Ruhe in die Praxis.
  • Die Rezeption ist weniger überlastet, denn Terminvereinbarungen gehen digital, schnell und genau nach den eigenen Vorgaben. Selbst Kettentermine werden in Sekundenschnelle gefunden und vereinbart.
  • Ausfallzeiten gehören der Vergangenheit an. Ärzte können ihre Patienten per SMS oder Mail an ihren Termin erinnern.
  • Mit der zusätzlichen Online-Terminbuchung auf der Praxis-Website immer für die Patienten erreichbar sein.
  • Die Praxis anhand von Statistiken steuern, die die Auslastung der vorhandenen Ressourcen visualisieren.

Quelle: Hedi von Bergh, uptodate, Ausgabe 1.2016, S. 9f

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Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

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