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Unfall auf Arbeitsweg: Kosten sind steuerlich absetzbar


Mann überguert mit dem Fahrrad eine schneebedeckte Straße

Nass, kalt, rutschig – in der kalten Jahreszeit passieren häufiger Unfälle auf dem Arbeitsweg. Das kann nicht nur zu einer körperlichen Beeinträchtigung führen, sondern auch zu erheblichen Kosten. Doch was ist, wenn keiner zahlt?

(dpa/tmn) Wer auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall hat, kann das Finanzamt an den Kosten beteiligen. Wurden sie nicht durch den Arbeitgeber, den Unfallgegner oder eine Versicherung ersetzt, lassen sie sich als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen.

Grundsätzlich erkennt die Finanzverwaltung dieses Vorgehen an, auch wenn Gerichte sie im Einzelfall infrage gestellt haben. Das erklärt der Bund der Steuerzahler Hamburg. Um den Nachweis gegenüber dem Finanzamt zu erleichtern, sollten alle Belege im Zusammenhang mit dem Unfall aufbewahrt werden.

Dazu zählen zum Beispiel das Protokoll der Polizei oder Aussagen von Zeugen, die belegen, dass der Unfall auf dem Arbeitsweg passierte.

Surftipp der Redaktion

Weitere Informationen zum Thema finden Interessenten im kostenfreien Ratgeber “Wegeunfall – Autounfall auf dem Arbeitsweg” unter www.bussgeldkatalog.com/unfall/wegeunfall/.

Geboten werden ein transparenter Überblick sowie umfangreiche Informationen zu den folgenden Aspekten:
• Was genau ist überhaupt ein Wegeunfall?
• Wegeunfall: Wer zahlt?
• Besteht bei einem Wegeunfall Anspruch auf Schmerzensgeld? uvm.

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