Banken

Verbraucherzentralen fordern gesetzliche Standards für Produkt-Infos

Einer aktuellen Studie zufolge sind Produktinformationsblätter von Anlageprodukten oft unübersichtlich und unverständlich. Als Konsequenz fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klare gesetzliche Standards.

Mehrere Verbraucherzentralen (VZ) haben in einer gemeinsamen Untersuchung festgestellt, dass Kunden anhand der Beipackzettel für Anlageprodukte die unterschiedlichen Angebote nur schwer vergleichen können. „Im Ergebnis bekommen Verbraucher, die sich bei verschiedenen Banken für das gleiche Produkt interessieren, unterschiedliche Produktinformationsblätter“, so die VZ. Umfang und Inhalt seien nicht in allen Fällen geeignet, um Verbrauchern zu helfen.

Die VZ fordern daher ein einheitliches Produktinformationsblatt, das Übersichtlichkeit und Transparenz gewährleistet. „Dieses Produktinformationsblatt darf nicht für Werbezwecke oder zur Rechtsabsicherung gegen Verbraucher eingesetzt werden, sondern muss ausschließlich informativen Charakter haben“, erklären die Verbraucherschützer.

A&W-Tipp

Machen Sie sich eine eigene Checkliste, wenn Sie Anlageprodukte verschiedener Banken vergleichen wollen. Diese sollte folgende Punkte umfassen:

– Welche Erträge darf ich erwarten?

– Welche Risiken gehe ich ein?

– Wann und wie kann ich über mein Geld verfügen?

– Welche Kosten fallen an?

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