Pflegefall

Vergleichen Sie die Tagesgelder – es kann sich lohnen!

Ärzte haben eine überdurchschnittliche Lebenserwartung. Die Wahrscheinlichkeit, ein Pflegefall zu werden, ist für sie daher recht hoch. Die Gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus.

Die Erfahrung belegt einen Trend hin zur professionellen Pflege in Pflegeheimen und durch ambulante Pflegedienste. Was aber nur wenige Ärzte wissen: Privatpatienten sind nicht automatisch besser dran als Kassenmitglieder. Die Leistungen sind in etwa gleich. Die Pflegeversicherung zahlt für vollstationäre Dauerpflege bundesweit monatlich in der Pflegestufe III (ohne Härtefallregelungen) 1.432 Euro, in der Pflegestufe II 1.279 Euro und in der Pflegestufe I 1.023 Euro.

In der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung sind im Mittel monatlich 2.690 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. Abzüglich der 1.432 Euro aus der Gesetzlichen Pflegeversicherung bleibt eine Lücke von 1.258 Euro im Monat. Ein privater Zusatz, am besten als Tagegeld, bietet sich da an.

Das private Tagegeld wird in vereinbarter Höhe ohne Kostennachweis, Anrechnung anderer Leistungen und ohne Wartezeiten gezahlt. Der Tagessatz ist begrenzt und abhängig von der Pflegestufe. Die Allianz zahlt etwa bei häuslicher Pflege in der Stufe I 25 Prozent, in der Stufe II 50 Prozent und in Stufe III 100 Prozent des Tagessatzes, der maximal 80 Euro betragen kann.

A&W-TIPP

Achten Sie unbedingt auf möglichst verbraucherfreundliche Bedingungen. Sie sind bei der Wahl des Versicherers enorm wichtig und das A und O. Beispiele:

  • Die Leistungen der Versicherung können nachträglich noch ohne erneute Gesundheitsprüfungen erhöht werden.
  • Wer pflegebedürftig wird, muss keinerlei Beiträge mehr zahlen.
  • Die allgemeine Wartezeit von drei Jahren entfällt.
  • Gezahlt wird auch ohne Vorleistung der Pflichtversicherung.
  • Pflegedienste und Pflegeheime werden kostenlos vermittelt.
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