Krebsregister

Vergütung für Meldungen festgelegt

Die Vergütung für Meldungen an die klinischen Krebsregister ist jetzt geregelt.

Nach dem Schiedsspruch erhalten Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser, die Daten zur Tumordiagnose eines Patienten an ein klinisches Krebsregister melden, 18 Euro. Erstmals vorgesehen ist, dass auch Informationen zur Behandlung und zum Verlauf der Erkrankung einheitlich erfasst und vergütet werden. Für die Meldung von Daten zum weiteren Krankheitsverlauf werden acht Euro gezahlt. Fünf Euro sind es für Meldungen zu Therapien, vier Euro für Meldungen zu Pathologieuntersuchungen.

Die Krankenkassen wollten ursprünglich statt der 18 Euro nur drei Euro zahlen.

Die Ärzte erhalten die Vergütung direkt von dem jeweiligen Krebsregister; die Abrechnung erfolgt somit nicht über die Kassenärztlichen Vereinigungen. In welchen Abständen Daten zum Verlauf und zur Behandlung an das jeweilige Krebsregister gemeldet werden müssen, legen die Länder fest. Die Regelung gilt ab sofort. Ärzte und Kliniken, die für ihre Meldungen von Tumordiagnosen in 2014 keine anderweitige Vergütung bekommen haben, können den Aufwand nach der jetzigen Vereinbarung für das vergangene Jahr rückwirkend geltend machen.

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