Buchtipp

Krebs und Arbeit mit Leseprobe „Psychische Komorbiditäten“

Die Krebsdiagnose hat für den Betroffenen einschneidende Folgen, von einer reduzierten Lebensqualität und Leiden bis hin zum früheren Tod. Was Patienten mit der Diagnose „Krebs“ brauchen, ist neben verständnisvollem Zuspruch eine optimale psychoonkologische Versorgung. Lesen Sie dazu die kostenlose Leseprobe aus dem DGAUM-Band Krebs und Arbeit.

Krebs und Arbeit – Zusammenhänge, Ursachen, Folgen

Einem Patienten die Hiobsbotschaft „Krebs“ zu vermitteln, ist auch für den Arzt oder die Ärztin eine schwierige Situation. Sie müssen nicht nur die Ursachen und Zusammenhänge kennen und verstehen, sondern auch die Folgen für die Betroffenen feinfühlig im Blick haben. Fundiertes Hintergrundwissen dazu findet sich in dem neuen DGAUM-Tagungsband Krebs und Arbeit.

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 500.000 Menschen an Krebs. Und trotz zunehmend besserer Therapieoptionen liegen Krebserkrankungen nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit ca. 230.000 Fällen an zweiter Stelle bei den Todesursachen. Doch zumindest ein Drittel dieser Erkrankungen ließe sich durch geeignete Präventionsmaßnahmen vermeiden – sowohl am Arbeitsplatz als auch außerberuflich.

Der DGAUM-Tagungsband Krebs und Arbeit greift folgende Fragen auf:

  • Wie sieht die Pathogenese berufsbedingter Krebserkrankungen aus?
  • Welche Rolle spielen außerberufliche Ursachen wie Rauchen, Alkohol und Ernährung?
  • Nationale und internationale Einteilung krebserzeugender Arbeitsstoffe
  • Präventionsmaßnahmen mit System
  • Krebs als Berufskrankheit: von Chrom über Quarzstaub und Asbest bis hin zu UV-Licht
  • Synkanzerogenese, Schichtarbeit und Chronodisruption: aktueller Diskussionsstand
  • Sozialmedizinische und psychologische Aspekte: Versicherungsleistungen, Wiedereinstieg, Arbeiten unter Krebstherapie, psychische Beanspruchungen

Etwa ein Drittel der Krebspatienten leidet akut unter einer psychischen Störung, wobei Angststörungen, depressive Störungen und Anpassungsstörungen am häufigsten auftreten. Höhere Prävalenzraten ergeben sich, wenn Sie als Arzt oder Ärztin nach dem subjektiven Belastungserleben der Patienten fragen. So äußern etwa 50 % der Krebsbetroffenen eine klinisch bedeutsame psychische Beeinträchtigung durch vermehrten Stress oder Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung.

In der kostenlosen Leseprobe erfahren Sie mehr über die besonderen Ausprägungen der psychischen Belastungserscheinungen bei Krebs.

Button Leseprobe

Tipp: Weitere Leseproben auf der Produktseite von Krebs und Arbeit* von ecomed Medizin.
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