Gesetzliche Krankenversicherung

  • Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) inklusive der Zuzahlung der Versicherten lagen 2017 bei 39,9 Milliarden Euro, ein deutliches Plus von 1,4 Milliarden Euro beziehungsweise 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zeigt der Arzneiverordnungs-Reports 2018.

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  • Laut einer Prognose des IGES Instituts wird die Zahl genetischer Therapien in den kommenden Jahren stark zunehmen. Viele dieser Gentherapien zeichnen sich durch eine Langwirksamkeit aus – und sind extrem kostenintensiv. Das stellt die Krankenkassen vor neue Herausforderungen. Derzeit sind drei langwirksame Gentherapien in der EU zugelassen. 42 weitere befinden sich in späten Phasen der Mehr…

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  • Arzneimittel sind in Deutschland vergleichsweise teuer. Das zeigt eine Auswertung der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (efpia) für das Jahr 2015.

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  • Die gesetzlichen Kassen belohnen gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Mitglieder mit Prämien oder Barzahlungen. Offiziell wollen sie damit „Prävention und Selbsthilfe“ fördern – in Wahrheit geht es um etwas anderes.

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  • Ergebnisse einer weltweiten repräsentativen Online-Umfrage

    Können sich viele Bundesbürger keine gute Gesundheitsversorgung leisten?

    40 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass sich viele Menschen in ihrem Land keine gute Gesundheitsversorgung leisten können. Wenn es um die Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung geht, schneidet Deutschland allerdings im weltweiten Vergleich am besten ab.

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  • Gesundheitssystem aus Sicht der Bevölkerung

    Gesundheitsversorgung: 41 Prozent rechnen mit steigenden Kosten

    Bei einer globalen Umfrage zur Gesundheitsversorgung von Ipsos zeigt sich: Nur wenige Menschen rechnen in den nächsten zehn Jahren mit einem positiven Wandel im Gesundheitswesen. In Deutschland sieht man vor allem bezüglich der Kostenentwicklung schwarz.

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  • Laut aktueller Analyse der BARMER hat jeder fünfte Bundesbürger im Jahr 2016 fünf oder mehr Arzneimittel eingenommen. Das hat nicht nur steigende Arzneimittelausgaben, sondern auch erhöhte Risiken für die Patienten zur Folge.

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  • Das derzeitige Festbetragssystem differenziert nicht ausreichend nach therapierelevanten Kriterien bei Arzneimitteln, bemängelt der Bundesverband der Arzneimittelhersteller. Die Zeche zahle entweder der Hersteller oder noch viel häufiger der Patient.

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  • Doktoranden, die ihr Promotionsstudium nach Abschluss eines Hochschulstudiums aufnehmen, können nicht von der kostengünstigen Krankenversicherung als Student in der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren.

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  • Gesetzlich versicherte Patienten haben keinen grundsätzlichen Anspruch darauf, nur von einem bestimmten Arzt behandelt bzw. operiert zu werden. Bestehen sie darauf, muss die Einwilligung in die OP entsprechend eingeschränkt werden. Das hat das OLG Saarbrücken in einem Urteil erklärt.

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