Girokonto für die Praxis

Vier Regeln, mit denen Ärzte unnötige Bankkosten vermeiden können

Die Banken drehen an der Preisschraube. Und zwar sowohl beim privaten als auch beim Praxiskonto. Doch Ärzte können gegensteuern – und ihre Bankkosten deutlich senken.

Geldgeschäfte werden teurer und die Banken beim Thema Gebühren immer kreativen. Komplett kostenlose Privatkonten müssen Kunden inzwischen fast schon mit der Lupe suchen, die Gebühren für Geschäftskonten waren auch früher schon vergleichsweise happig. Für niedergelassene Ärzte bedeutet das: Um die optimalen Konditionen zu einem angemessen Preis zu erhalten, ist ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote unerlässlich. Das gilt auch, wenn sie sich, wie die meisten Selbstständigen, dafür entschieden haben, neben ihrem privaten auch ein separates Praxiskonto zu führen.

  • Regel Nummer eins: Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass für Geschäftskonten in der Regel höhere Gebühren anfallen, als für reine Privatkonten. Das allein macht das Praxiskonto nicht immer teurer als Ihre private Bankverbindung. Denn entscheidend sind immer die über das Jahr anfallenden Gesamtkosten des Geldverkehrs.
  • Regel Nummer zwei: Dass Geschäftskonten, anders als viele private Angebote, nicht automatisch mit einem Dispositionskredit ausgestattet sind, muss Sie nicht beeindrucken. Wer eine Kreditlinie braucht oder wünscht, muss eben mit seiner Bank über einen Kontokorrentkredit verhandeln. Dabei lassen sich oft deutlich attraktivere Konditionen sichern, als dies beim normalen Dispo denkbar ist. Dort langen viele Banken derzeit gewaltig zu. Vor allem Volksbanken und Sparkassen verlangen vielfach Zinsen von mehr als zehn Prozent – und das, obwohl die Haben-Zinsen seit geraumer Zeit schon um die Null-Linie pendeln.
  • Regel Nummer drei: Lesen Sie die Post Ihrer Bank genau. Viele Anbieter haben in der jüngeren Vergangenheit die Jahresentgelte für Kredit- und Zusatzkarten bei privaten Girokonten deutlich angehoben. Gleiches gilt für die Kontoführungsgebühren und die Kosten sogenannter beleghafter Buchungen, also zum Beispiel Zahlungen, die über klassische Überweisungsträger abgewickelt werden.
  • Regel Nummer vier: Ärgern Sie sich nicht still vor sich hin, sondern handeln und wechseln Sie zu einem besseren Anbieter. Die Konditionen unterschiedlicher Banken können Sie online vergleichen, etwa auf der Seite der unabhängigen Finanzberatung www.fmh.de oder bei Anbietern wie www.Check24.de. Grundsätzlich sollte man immer mehrere Vergleichsportale nutzen, um ein wirklich objektives Bild zu bekommen. Die meisten Portale vergleichen zwar tatsächlich objektiv, haben allerdings nicht zwingend alle relevanten Anbieter auf dem Radar. Wichtig, wenn Sie eine neue Bank gefunden haben: Achten Sie darauf, dass das Geldhaus Ihrer Wahl den Kontoumzug kostenlos und zügig für Sie organisiert. Andernfalls bezahlen Sie die ersparten Gebühren viel zu teuer – mit Ihrer Arbeitszeit und Ihren Nerven.
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