Online-Verdienstrechner

Verdienstrechner: testen Sie, was Sie später verdienen!

Der Hausärzteverband wirbt in mehreren Länderbezirken mit einem interaktiven Verdienstrechner für Verdienstmöglichkeiten der Niedergelassenen. Nutzen Sie dieses clevere Tool zur Orientierung, rät A&W-Redakteur Peter Leveringhaus.

Welche Verdienstmöglichkeiten haben Hausärzte? Eine gute Orientierung vermittelt dabei ein vom Hausärzteverband in mehreren Länderbezirken verfügbarer interaktiver Verdienstrechner. Als Anhaltspunkt, mit welchen Verdienstmöglichkeiten Hausärzte generell rechnen können, dient der Branchenreport der Sparkassen- Finanzgruppe von 2011: Danach liegen die durchschnittlichen jährlichen Einnahmen von Hausärzten in den neuen Bundesländern nach Abzug der steuerlichen Betriebsausgaben bei 147.915 Euro, in den alten Bundesländern liegt dieser Wert bei durchschnittlich 135.318 Euro.

Von diesem Betrag sind anschließend noch Einkommenssteuern sowie Beiträge zur Altersvorsorge abzuziehen. Dieser Betrag kann individuell aufgrund verschiedener Faktoren relativ stark variieren. Dazu zählen zum Beispiel die Praxisgröße, die betriebswirtschaftliche Führung oder die Form der Niederlassung. Mithilfe des Kalkulators beispielsweise der Initiative www.perspektive-hausarzt-nrw.de können Sie abschätzen, wie viel Gewinn Sie mit einer Einzelpraxis pro Monat, Quartal und Jahr erwirtschaften können. Ärzte, die eine Niederlassung als Teilhaber einer Praxisgemeinschaft planen, können den Kalkulator grundsätzlich auch verwenden. Basis der Berechnung stellt die Anzahl der Patienten (Scheinzahl) pro Praxis dar.

Nur die blau hinterlegten Felder müssen von Ihnen ausgefüllt werden, alle anderen Felder berechnen sich automatisch. Um die Eingabe zu erleichtern, sind die auszufüllenden Felder bereits mit Durchschnittswerten einer realen Einzelpraxis (in diesem Fall in Nordrhein) bestückt. Für die Betriebsausgaben wurde der von der KV ausgewiesene Durchschnittswert zugrunde gelegt. Dabei machen Einnahmen aus der Behandlung von Privatpatienten durchschnittlich zehn Prozent der Gesamteinnahmen aus. Diese bereits voreingestellten Werte können Sie überschreiben, sodass Sie verschiedene Szenarien durchspielen können. Für Ihre individuelle Berechnung müssen Sie lediglich folgende Berechnungsgrößen in den Kalkulator eingeben:

  • Patientenanzahl insgesamt,
  • davon die Zahl an Privatpatienten,
  • Anzahl der HZV-Patienten,
  • durchschnittlicher Fallwert/Quartal für Privatpatienten,
  • durchschnittlicher Fallwert/Quartal für HZV-Patienten,
  • durchschnittlicher Fallwert/Quartal für KV-Patienten,
  • sonstige Einnahmen sowie
  • Anteil der Betriebsausgaben am Umsatz.
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