Als Kapitalanlage weiterhin interessant

Was Ärzte vor dem Kauf einer Immobilie wissen sollten

Der Erwerb von Immobilien als wertbeständige Sachwerte liegt seit Jahren im Trend. Ob und welche Investition sich in Wohnung, Grundstück oder Haus noch lohnt, erklärt Expertin Evelyn-Nicole Lefevre-Sandt*. Sie erklärt, worüber Sie sich vor dem Erwerb einer Immobilie oder eines Grundstücks Gedanken machen müssen.

Angesichts des derzeitigen Immobilienbooms fragen sich viele Ärzte: Lohnt sich noch eine Investition in Immobilien oder Grundstücke noch? Vor allem, wenn es nicht nur darum geht, ins eigene Haus oder die eigene Wohnung einzuziehen, sondern um Kapital aufzubauen oder das eigene Vermögen zu sichern. Solche Überlegungen sind berechtigt, da die Zinsen auf der Bank weiterhin niedrigst sind und andere Anlageformen entweder nichts abwerfen (Anleihen) oder stark volatil sind (Aktien). Mit Immobilien verbinden hingegen die meisten Anleger bleibende Sachwerte.

Angebot an guten Immobilien nimmt ab

Die Frage, ob sich Immobilien als Anlagen noch lohnen, ist mit einem ganz klaren „Ja“ zu beantworten. Denn trotz bereits hoher Preise am Immobilienmarkt spricht einiges für den Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage. Wird diese dann noch zur Miete angeboten, garantiert das zusätzliche Rendite.

Eigentum in der Stadt besonders beliebt

Auch wird das Angebot in bestimmten Regionen und vor allem in beliebten Städten wie München, hamburg oder Berlin ja nicht besser: Die deutschen Gutachterausschüsse prognostizieren für den Immobilienmarkt, dass die Preise weiter ansteigen werden, vor allem in Ballungszentren oder in deren Peripherie.

Grundstück, Wohnung oder Haus?

Und wer nicht nur nach einer hohen Rendite schaut, sondern vor allem auf die langfristige Sicherheit des investierten Geldes achtet, für den sind Immobilien immer eine vernünftige Option. Die Frage ist nur: Was eignet sich am besten? Häuser mit Grundstück oder Wohnungen? Was ist lukrativer? Die Antwort darauf hängt nicht zuletzt davon ab, wie hoch der Kapitaleinsatz ist und welche Ziele mit der Investition verbunden sind.

Wohnen im eigenen Mehrfamilienhaus

Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser bieten den Vorteil, dass der Käufer meist Allein- Eigentümer ist und somit frei schalten und walten kann. Ob er hier Tiere halten will bzw. erlaubt, welche Außenfarbe er wählt, wie die Markise aussieht: all das ist seine private Entscheidung. Auch über notwendige Investitionen entscheidet der Eigentümer allein. Komplette Häuser haben allerdings in der Regel größere Wohnflächen als Wohnungen, der anteilige Mietpreis ist daher im Vergleich geringer. Dafür sind die potenziellen Mieter, die hier wohnen wollen, meistens langfristiger orientiert.

Mietwohnungen bringen zusätzliche Einnahmen

Wer ein Mehrfamilienhaus erwirbt, kann mehrere Zimmer beziehungsweise Einheiten vermieten. Die Einnahmen aus Mietwohnungen sind in Summe somit meistens höher als die von Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen. Dafür ist das partielle Ausfallrisiko bei Mietwohnungen mitunter höher.

Eigentumswohnungen

Eigentumswohnungen sind für diejenigen eine Option, die weniger investieren wollen oder können, da der Anschaffungspreis in der Regel niedriger ist als bei Häusern. Allerdings richtet sich der Wert einer Eigentumswohnung nach der Mikro- und Makrolage und hängt auch wesentlich von der Ausstattung ab. Die Erfahrung zeigt, dass sich 2-3 Zimmer-Wohnungen am besten und mit weniger Fluktuation vermieten und dann auch wieder verkaufen lassen. Achtung: Es gibt auch bei diesen Objekten natürlich standortabhängige Unterschiede.

Kleinere Zimmer als Alternative

Studentenappartements sind in Universitätsstädten eine sehr lukrative und lohnenswerte Alternative. Vor allem ist die Investition wegen der geringeren Wohnungsgröße auch für Anleger interessant, deren Budget nicht für eine 2-3 Zimmerwohnung oder ein Haus reicht. Interessant ist der Kauf eines Studentenappartements auch, wenn privat entsprechende Vorsorge betrieben werden soll. Etwa dann, wenn Kinder in nächster Zeit studieren möchten. Dann kann der Kauf eines Studentenappartements günstiger sein, als später ein Zimmer zu mieten.

Wer in eine Eigentumswohnung oder Studentenappartement investiert, um diese zu vermieten, sollte beachten, dass diverse Themen, wie zum Beispiel Renovierungen oder Veränderungen am Gemeinschaftseigentum gegebenenfalls mit der Eigentümergemeinschaft des Hauses und/oder der Hausverwaltung geklärt werden müssen.

Fazit: Immobilien sind nach wie vor für langfristig orientierte Anleger eine sinnvolle Option, um Vermögen aufzubauen oder zu sichern. Dies gilt umso mehr in Zeiten volatiler Märkte und wirtschaftlicher bzw. politischer Turbulenzen.

Autorin: Evelyn-Nicole Lefevre-Sandt verfügt über mehr als 25-jährige Erfahrung im Immobiliengeschäft. Sie berät u.a. Privatpersonen, die eine Immobilie kaufen möchten. Zudem ist sie eine erfolgreiche Fachbuchautorin. www.lesa-käuferberatung-immobilien.de

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