Pflegetätigkeit

Was muss ich dem Finanzamt vorlegen?

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Ich habe im letzten Jahr meine krebskranke Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt. Was muss ich dem Finanzamt vorlegen, damit ich den Pflegepauschalbetrag für 2009 erhalte?

Einen Pflegepauschbetrag erhält man für die Pflege einer nicht nur vorübergehend hilflosen Person, soweit man für diese Pflegetätigkeit keine Einnahmen erhält. Als nicht vorübergehend definiert man einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Die Hilflosigkeit Ihrer Mutter können Sie entweder durch deren Einstufungsnachweis in die Pflegestufe drei oder durch eine Kopie ihres Schwerbehindertenausweises (Kennzeichen H) nachweisen.

Bei mir am Ärztestammtisch redeten sich zwei Kollegen für den Rest der Anwesenden unverständlich die Köpfe über „Portfolio-Diversifikation“ heiß. Was versteht man darunter?

Um Gewinnchancen zu optimieren und Risiken zu minimieren, gibt es ein simples Rezept. Es heißt „Mischung“! Fachleute nennen das Diversifikation. Man kaufe Aktien zahlreicher Unternehmen aus verschiedenen Branchen, kombiniere Standard- mit Nebenwerten, investiere in aussichtsreichen Ländern und Regionen, bilde womöglich ein paar Anlageschwerpunkte, setze gegebenenfalls ausgewählte derivative Instrumente ein und lasse die Papiere arbeiten. Der Effekt: Gewinne addieren sich, Risiken in einem Bereich werden durch Chancen in einem anderen ausgeglichen. Tatsächlich operieren Profis nach dieser Methode und haben damit zumeist recht passable Erfahrungen gemacht.

Welche Kapitalerträge muss ich versteuern?

Grundsätzlich müssen alle Einnahmen aus Kapitalvermögen versteuert werden. Dazu zählen etwa

■ Zinsen für Sparguthaben, Sparbriefe oder Anleihen,

■ der Bonus am Ende eines Banksparplans,

■ Dividenden für in- und ausländischen Aktien,

■ GmbH-Ausschüttungen,

■ in Ausnahmefällen Zinsen aus Renten- oder LV-Verträgen,

■ Gewinnanteile als stiller Gesellschafter,

■ Zinsen für private und geschäftliche Darlehen,

■ Veräußerungsgewinne von Wertpapieren, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr liegt.

Diese Aufzählung ist unvollständig, zeigt aber schon, dass fast alle Einnahmen aus Vermögen steuerlich erfasst werden. Allerdings müssen nicht die gesamten Einnahmen versteuert werden. Von den zu versteuernden Einnahmen zieht man erst mal die Werbungskosten und den Sparerfreibetrag ab. Nach Abzug dieser beiden Positionen bleiben dann die so genannten Einkünfte aus Kapitalvermögen übrig, die zusammen mit den übrigen Einkünften versteuert werden müssen.

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