Finanzkrisen

Wie rette ich mein Geld? So!

Immer mehr Euroländer trudeln und immer mehr Sparer sorgen sich um ihr Vermögen. Wird die Krise noch größer? Was tun mit dem Geld – und was nicht? Nicht in Panik geraten.

Spareinlagen sind aktuell sehr beliebt. Das Geld geht nicht verloren, aber: die Zinsen decken kaum die Inflation. Bei Festgeld empfiehlt sich, nicht zu lange Laufzeiten beizumischen, drei Jahre sollten die Grenze sein. Und mehr als 100.000 Euro sollten nicht bei einer Bank lagern (Grenze des Einlagensicherungsfonds!). Bei Rentenfonds ist wichtig zu wissen, ob darin Anleihen gefährdeter Staaten stecken. Im Internet kann sich jeder über die Länderzusammensetzung seines Fonds kundig machen. Hohe Bonität ist jetzt das A und O. Ziehen Sie auch Anleihen renommierter Unternehmen in Betracht.

Bei Aktien ist Inflationsschutz empirisch nicht nachweisbar. Die Börse ist nervös. Wer dennoch investieren will, sollte international breit streuen. Denn die Inflation macht nicht nur den Konsumenten zu schaffen, sondern auch den Unternehmen, die zunehmend hohe Zinsen für Kredite bezahlen müssen. Wichtig: Keine Finanztitel! Als Faustregel für Risikofreudige gilt eine maximale Aktienquote von 100 Prozent minus Lebensalter. Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin profitieren derzeit von den Turbulenzen am Finanzmarkt. Dennoch bleibt Gold spekulativ. 1.700 bis 1.900 Dollar pro Unze sind schon happig. Fünf bis zehn Prozent Depotanteil halten viele Vermögensberater aber durchaus für sinnvoll.

Immobilien sind ein weiterer Schutz vor der Geldentwertung. Auf jeden Fall haben die eigenen vier Wände Vorrang. Doch das Vermietungsgeschäft mit Eigenheimen und Eigentumswohnungen hat Tücken. Experten raten zu starken Regionen wie Hamburg, München oder Stuttgart. Manche Fachleute sagen für Wohn-Immobilien in den kommenden Jahrzehnten Wertverluste voraus, weil die für die Nachfrage relevante Bevölkerungsgruppe der 30- bis 45-Jährigen deutlich schrumpfen wird. Andererseits wachsen die Singlehaushalte und Neubauvorhaben stagnieren.

Flucht ins Ausland: Nach wie vor wird der Schweizer Franken als sicherer Hafen angesehen. Indes ist er stark überbewertet und jetzt an den Euro gekoppelt. Es gibt also ein Wechselkursrisiko. Einige Experten raten daher zur norwegischen Krone als Alternative sowie zu brasilianischen, türkischen oder mexikanischen Währungen. Agrarrohstoffe (etwa Weizen, Soja oder Rindfleisch), Metalle (wie Kupfer oder Blei) und Erdöl sind bedingt resistent gegen Inflationsgefahren. Rohstoffe bewegen sich mitunter parallel zur Inflation. Aber es gibt da viele Faktoren, die die Preise beeinflussen. Ein Investment in diese Anlageklasse ist deshalb meist spekulativ und für Normal-Anleger eher nicht geeignet.

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