Ratgeber Wertpapiere

Zu hohe Kosten: So wechseln Sie Ihr Depot

Verursacht ihr Wertpapierdepot zu hohe Kosten, sollten Ärzte einen Wechsel erwägen. Wickelt dann die neue Bank den Transfer ab, darf sie dafür keine Gebühren berechnen. In einigen Fällen erhalten Kunden sogar eine Wechselprämie für die Eröffnung eines neuen Depots.

(dpa) Wer sein Wertpapierdepot wechselt, kann häufig Geld sparen. Denn hohe Depot- und Transaktionskosten verringern die Rendite. «Durch den Wechsel selbst entstehen Verbrauchern keine Kosten», sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Banken dürfen für einen Wertpapierdepot-Wechsel keine Gebühren verlangen. «Oft können Anleger sogar von einer Wechselprämie profitieren», gibt Ralf Scherfling zu bedenken.

Aber: «Das neue Depot sollte zu den eigenen Bedürfnissen passen», sagt Scherflig. «Wer keinen direkten Ansprechpartner in einer Filiale braucht, kann etwa eine Direktbank wählen.» Häufig seien deren Angebote günstiger als bei den Filialbanken.

Nachweis der Identität für Depot-Eröffnung

Um ein Depot zu eröffnen, müssen Verbraucher bei der neuen Bank ihre Identität nachweisen – entweder per Post- oder per Video-Ident. Beim Post-Indent-Verfahren müssen Kunden in einer Postfiliale den Eröffnungsantrag, sowie ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Bequemer ist das Video-Ident-Verfahren, das einige Direktbanken anbieten: «Hier zeigen Sie die Unterlagen und den Ausweis dem Mitarbeiter online während einer Video-Schalte», erklärt der Finanzexperte.

In der Regel kümmert sich die neue Bank um die Übertragung der Wertpapiere und Schließung des alten Depots. «Meist dauert es maximal einen Monat», sagt Scherfling. Eine gesetzliche Vorgabe dazu gibt es jedoch nicht. Erst wenn die Übertragung abgeschlossen ist, können Anleger ihre Papiere wieder handeln – also Käufe und Verkäufe tätigen.

Unser Surftipp zum Thema:

FeedbackSenden
Anzeige

Regressanspruch eines Krankenhausträgers gegen angestellten Arzt in Weiterbildung

Ein aktueller Fall zeigt deutlich, dass die eigene Berufshaftpflichtversicherung auch für angestellte Ärzte in der Aus- bzw. Weiterbildung unverzichtbar ist. Denn über die Berufshaftpflichtversiche... Mehr
Author's imageAxel SchirpProduktmarketing bei HDI Vertriebs AG

Weitere Artikel zum Thema:

Geldanlage

Banken müssen Provisionen offenlegen


Anlageberatung

Schlechte Noten für die Banken


Finanzkrise

Banken immer zugeknöpfter!


Ohne Einlagensicherungsfonds wird es schwierig

Bank pleite! Geld weg?


Missbrauch beim Online-Banking

Bank haftet bei Schaden nach Phishing-Attacke


Anzeige
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Bewerten
Drucken