Impfstoffnamen und Anzahl der benötigten Dosen angeben

Bestellung von COVID-19-Impfstoff durch Praxen ab sofort impfstoffspezifisch

Arztpraxen können den COVID-19-Impfstoff ab sofort impfstoffspezifisch bestellen, darauf weist die KBV in einer aktuellen Mitteilung hin. Niedergelassene sollen ab kommender Woche auf dem Rezept angeben, von welchem Impfstoff sie wie viele Dosen benötigen.

Die Neuerung gilt erstmals für die Lieferungen für die Woche vom 26. April bis 2. Mai. Der Bund stellt für den Zeitraum Vakzine von BioNTech/Pfizer und AstraZeneca bereit. Die an der Impfstoffkampagne beteiligten Vertragsärzte sollten somit schon bei der nächsten Bestellung (Abgabe bis 20. April 12 Uhr) auf dem Arzneimittelrezept den Impfstoffnamen und die jeweilige Anzahl der Dosen angeben.

Die KBV empfiehlt dringend, beide Covid-19-Impfstoffe zu ordern, um möglichst viele Patienten impfen zu können. Auch nach den STIKO-Empfehlungen, insbesondere zum Patientenalter, sollen weiterhin beide Impfstoffe verimpft werden.

Bestellmenge für die Woche vom 26. April bis 2. Mai

Die Bestellmenge pro Arzt ist allerdings weiterhin begrenzt. Für die Woche vom 26. April bis 2. Mai können 18 bis maximal 30 Dosen COVID-19-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und 10 bis maximal 50 Dosen COVID-19-Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca geordert werden. Dabei soll sichergestellt sein, dass jeder Arzt mindestens 3 Vials BioNTech/Pfizer mit jeweils 6 Dosen und/oder voraussichtlich mindestens 1 Vial von AstraZeneca mit 10 Dosen erhält.

Mehr Covid-19-Impfstoff für die Arztpraxen

Nach einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums werden in der Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai rund 1,5 Millionen Dosen für die Praxen bereitgestellt. Davon sollen etwa drei Viertel BioNTech/Pfizer und knapp ein Viertel auf AstraZeneca entfallen. Bisher wurden nur rund eine Million Dosen pro Woche an die Arztpraxen ausgeliefert und damit deutlich weniger als bestellt wurden.

KBV appeliert an Politik

Der Vorstand der KBV hat unterdessen an die Politik appelliert, den Arztpraxen möglichst frühzeitig Informationen über Liefermengene zu geben, damit diese ihre Impftermine zuverlässig planen können. Auch müsse endlich ausreichend Impfstoff bereitgestellt werden:„Wir brauchen jetzt schnell mehr Impfstoff. Nur dann können die Praxen das Impftempo massiv beschleunigen“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Wichtig sei außerdem, dass es bei der einmal wöchentlichen Lieferung bleibt – so wie vereinbart.

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