Bundesbürger wollen die digitale Arztpraxis

Jeder dritte Patient vereinbart Arzt-Termine am liebsten online

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein Segen – jedenfalls aus Sicht der Patienten. Jeder Dritte vereinbart Arzt-Termine inzwischen am liebsten online und würde auch gerne die digitale Krankschreibung nutzen.

Patienten zeigen eine große Offenheit gegenüber digitalen Gesundheitsangeboten: So hat aktuell bereits jeder Dritte (32 Prozent) schon einmal online einen Arzttermin vereinbart – vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) kann sich vorstellen, Arzttermine künftig per Internet zu vereinbaren – wenn die entsprechende Praxis die Möglichkeit auch anbieten würde.

Darüber hinaus haben 6 von 10 Patienten (62 Prozent) Interesse daran, Krankschreibungen künftig digital zu erhalten – also per E-Mail, Messenger oder App. Fast jeder Zweite (45 Prozent) würde auf diesem Weg auch gern mit Ärzten und Krankenhäusern kommunizieren. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Bitkom-Befragung unter 1.193 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland.

Demnach erfolgen auch Erinnerungen an fällige Vorsorgeuntersuchungen zunehmend digital: 37 Prozent lassen sich bereits per E-Mail oder SMS daran erinnern, weitere 34 Prozent würden diesen Service gerne nutzen, er wird von ihrer Arztpraxis aber noch nicht angeboten.

Hinweis zur Methodik: Befragt wurden telefonisch 1.193 Personen ab 16 Jahren.

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Author's imageIlias TsimpoulisManaging Director bei Doctolib

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