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Drei glänzende Ideen für Gold-Geschenke unter dem Weihnachtsbaum

von A&W Online

Goldmünzen
Foto: Gina Sanders - stock.adobe.com

Wer seine Liebsten zu Weihnachten mit goldigen Geschenken überraschen möchte, hat die Qual der Wahl – zwischen physischem Gold, besicherten Gold-Zertifikaten (ETCs), die ins Depot gebucht werden, oder einer ganz besonderen Art von Gold-Aktien. Natürlich lassen sich diese Optionen auch kombinieren.

Goldmünzen und -barren

Möchten Sie Ihr Gold am liebsten in der Hand halten oder sich für den Fall einer Systemkrise mit einer kleinen Menge des Edelmetalls ausstatten? Dann ist der Kauf von Goldmünzen oder -barren bei einem Edelmetallhändler die beste Option. Neben Platzhirschen wie pro aurum und Degussa Goldhandel gibt es bundesweit eine ganze Reihe von Händlern, bei denen man Gold online shoppen kann.

Einen Überblick bietet z.B. die Website www.goldseiten.de unter der Rubrik „Münzhändler“. Auf Käufe von physischem Gold fällt wie bei ETCs keine Mehrwertsteuer an. Zudem wird bei beiden Anlageformen bei einem eventuellen Verkauf keine Steuer auf Kursgewinne fällig, wenn die Münzen/Barren bzw. die ETCs für mindestens ein Jahr im Besitz des Anlegers waren.

Wichtig: Bei physischen Käufen sollte die Stückelung nicht zu klein ausfallen. Der Aufschlag für einen 1-Unze-Goldbarren (31,1 Gramm) bei pro aurum liegt derzeit bei 4,1 Prozent. Das Agio für einen Fünf-Gramm-Barren reißt indes fast die Zehn-Prozent-Marke!

Exchange Traded Commodities (ETCs)

Bei einer starken Nachfrage nach Barren und Münzen wie in der Corona-Krise können die oben erwähnten Aufschläge noch deutlich steigen. In diesem Fall beziehungsweise auch generell können Anleger auf Exchange Traded Commodities ausweichen. Dazu gehören außer Xetra-Gold (WKN: A0S9GB) mit unschlagbaren 0 % Verwaltungsgebühr per anno Invesco Physical Gold (A1AA5X, 0,12 % p.a.) und iShares Physical Gold (A1KWPQ, 0,15 % p.a.). Bislang ist für Kursgewinne bei Xetra-Gold nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs keine Steuer zu zahlen, wenn das Zertifikat mindestens ein Jahr im Depot lag. Ob dies für alle anderen mit Gold besicherten Zertifikate gilt, lässt sich bislang nicht zweifelsfrei sagen – Motto: „Vor Gericht und auf hoher See…“

Royalty- und Streaming-Companies

Eine interessante Ergänzung zu den genannten Optionen sind Royalty bzw. Streaming Companies. Diese Unternehmen finanzieren viele mittlere und kleine Goldförderer, die sich wegen ihres hohen Geschäftsrisikos mit der Finanzierung durch Banken eher schwertun. Im Gegenzug bekommen Franco-Nevada, Wheaton Precious Metals und Royal Gold einen fixen Anteil des Minenertrags (Royalty) bzw. eine fixe Menge Goldunzen (Streaming) oder beides. Die Performance insbesondere von Franco Nevada seit dem Start im Dezember 2007 kann sich sehen lassen: Das Papier hat sich im Wert seither knapp verzehnfacht. Das entspricht über 15 Jahre einer Jahresrendite von 16,5 Prozent. Royalty- und Streaming-Aktien sind weniger risikoreich als Papiere von Minenunternehmen, bergen aber mehr Risiko als Gold.

Autor Jürgen Lutz

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Author's imageIlias TsimpoulisChief Medical Officer bei Doctolib
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