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Vor allem medizinische Beratung gefragt

Mütter ohne Nachsorgehebamme suchen vor allem beim Kinderarzt nach Rat

von Marzena Sicking

Kinderarzt

Etwa 20 Prozent der frischgebackenen Mütter in Deutschland haben keine Nachsorge-Hebamme. Für sie ist der Kinderarzt dann die erste Anlaufstelle.

Über 80 Prozent der Mütter, die keine Nachsorgehebamme in Anspruch genommen haben, wenden sich mit ihren Fragen nach der Schwangerschaft an den Kinderarzt. Das geht aus der Studie „Mangel in Hebammen in Deutschland“ hervor.

Bei der Nachsorge steht für frisch gebackene Mütter vor allem das Wohlergehen ihres Neugeborenen im Mittelpunkt. Medizinische und gesundheitliche Fragen zum Kind sind für 87 Prozent der Mütter das wichtigste Thema bei der Beratung. An zweiter und dritter Stelle stehen Fragen zur Säuglingspflege und zum Stillen.

Gynäkologe als Ratgeber

Neben Kinderarzt und Hebame ziehen Mütter auch das Infomaterial aus der Klinik oder vom Gynäkologen (55 Prozent der Frauen) als Hilfestellung heran. Das persönliche Umfeld stellt für viele frisch gebackene Mütter ebenfalls eine wichtige Anlaufstelle bei Fragen rund um das neugeborene Baby dar. 59 Prozent der Frauen suchen Rat bei der eigenen Mutter; 58 Prozent befragen Freunde, die selbst Kinder haben. An andere Familienmitglieder wie die Schwester oder Tante wenden sich 53 Prozent der Mütter.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist natürlich auch das Internet ein gerne zu Rate gezogenes Mittel, wenn es um die Nachsorge geht. Ganze 59 Prozent der Frauen suchen online nach Antworten auf ihre Fragen. Foren und Communities sind dabei für 44 Prozent der Mütter eine wichtige Informationsquelle.

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