Alpha
Marzena SickingAlpha ist eine Kennzahl zur Fondsbewertung. Sie zeigt, wie stark die Wertentwicklung einer Anlage von der allgemeinen Marktentwicklung abweicht.
Alpha ist eine Kennzahl aus der Finanz- und Kapitalmarkttheorie zur Bewertung von Investmentfonds, Wertpapierdepots oder einzelnen Anlagestrategien. Sie misst den Teil der Wertentwicklung einer Anlage, der sich nicht durch die allgemeine Entwicklung des Marktes erklären lässt.
Als Vergleichsmaßstab dient in der Regel eine Benchmark, beispielsweise ein Aktienindex. Erzielt ein Fonds eine höhere Rendite als aufgrund seines eingegangenen Risikos und der Marktentwicklung zu erwarten wäre, weist er ein positives Alpha auf. Dies wird häufig als Hinweis auf eine erfolgreiche Anlagestrategie oder eine gute Leistung des Fondsmanagements gewertet. Bleibt die Wertentwicklung hingegen hinter den Erwartungen zurück, spricht man von einem negativen Alpha.
Ein Alpha von 0 bedeutet, dass sich die Anlage im Rahmen der Markterwartungen entwickelt hat. Ein positives Alpha steht für eine Überrendite gegenüber der Benchmark, ein negatives Alpha für eine Unterrendite.
Alpha wird häufig zusammen mit anderen Kennzahlen wie Beta, Volatilität oder der Sharpe Ratio verwendet, um Chancen und Risiken einer Kapitalanlage umfassend zu beurteilen. Grundsätzlich gilt: Je höher das Alpha, desto besser die risikobereinigte Wertentwicklung einer Anlage.