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Deutsche bei Medikamenten besonders skeptisch

von A&W Online

Seniorin in der Apotheke lässt sich zu einem Medikament beraten
Foto: Kzenon - adobe.stock.com

Ob Kopf-, Rücken- oder Magenbeschwerden, die Pharmaindustrie schafft für die meisten Gebrechen Abhilfe in Form von Medikamenten. Vor allem rezeptfreie Medizin ist durch ihre leichte Zugänglichkeit oft die erste Wahl.

Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung steht der Einnahme von Pillen und Tabletten jedoch skeptisch gegenüber, wie die Daten des Statista Global Consumer Surveys nahelegen. Demnach versuchen 42 Prozent der Befragten dauerhaft auf Medikamente zu verzichten – deutlich mehr als zum Beispiel in den USA (29 Prozent) oder dem Vereinigten Königreich (26 Prozent).

Hausmittel besonders beliebt

Ebenfalls vertrauen die Umfrageteilnehmer:innen hierzulande eher auf Hausmittel. Etwa 23 Prozent sind der Meinung, dass diese genauso wirksam sind wie rezeptfreie Medikamente. Bei den Briten setzen nur etwa 11 Prozent der Befragten auf Hausmittel, in den USA sind es immerhin 17 Prozent.

Mit der Skepsis gegenüber den Medikamenten der Pharmakonzerne kommt auch eine gewisse Begeisterung für die Homöopathie. Rund ein Zehntel der in Deutschland befragten Personen lassen ihre Beschwerden ausschließlich homöopathisch behandeln.

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