Hubert Burda Media verkauft Ärztebewertungsportal

Übernahme: jameda wird Teil der Docplanner Group

Jameda wird verkauft und ist bald Teil der Docplanner Group. Die Übernahme durch das Healthcare-Unternehmen erfolgt laut offizieller Mitteilung zum 1. Januar 2022.

Das polnische Unternehmen Docplanner ist nach eigenen Angaben die weltweit führende Healthcare-Plattform und bietet u.a. Software-as-a-Service-Lösungen an. Bisher erreicht Docplanner rund 110.000 Ärzt:innen und monatlich fast 70 Millionen Patient:innen. Durch jameda kommen monatlich nochmal 20.000 Ärzt:innen und acht Millionen Patient:innen hinzu.

200 neue Mitarbeiter geplant

Man wolle die Kräfte bündeln, um künftig gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, die „Arztpraxen effizient und erfolgreich machen, sowie gelingende Beziehungen zwischen Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen“, so das offizielle Statement.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll das jameda Team in den nächsten zwei bis drei Jahren um mindestens 200 neue Mitarbeiter:innen wachsen. In diesem Zeitraum will Docplanner mehr als eine Viertel Milliarde Euro in den deutschen Markt investieren.

Übernahme zum 1.1.2022

jameda ist derzeit noch Teil der Hubert Burda Media, die Übernahme durch Docplanner wird am 1. Januar 2022 wirksam. Alle Mitarbeiter sollen laut Mitteilung der neuen Partner übernommen, jameda unter der aktuellen Geschäftsführung weiterhin eigenständig fortgeführt werden.

Docplanner ist nach eigenen Angaben bereits Marktführer in Italien, Spanien und seinem Heimatland Polen. Mit der Übernahme von jameda soll die starke Rolle in Europas wichtigsten Gesundheitsmärkten ausgebaut werden. „Docplanner wurde mit der Vision gegründet, das Gesundheitswesen menschlicher zu gestalten“, sagt Mariusz Gralewski, Gründer und CEO von Docplanner. „Wir sehen den Zukauf von jameda als einmalige Chance, in einen der größten europäischen Märkte einzusteigen und die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu prägen. Das jameda-Team verfügt über große Erfahrung und ist hochmotiviert, seine Präsenz am Markt weiter auszubauen. Wir freuen uns sehr darauf, in den nächsten Jahren mit jameda zu arbeiten und noch mehr innovative Services für Patient:innen und Ärzt:innen in Deutschland zu entwickeln.“

Weitere Artikel zum Thema:

Umfrage

Institutionen: Wem vertrauen die Deutschen noch?


Corona und andere Notfälle

Weshalb Patienten die Servicenummer 116117 am häufigsten anrufen


Studie von Siemens Financial Services

Intelligente Finanzierung für die digitale Transformation des Gesundheitswesens


Schnelle Hilfe

Hier können Sie für Hochwasser-Opfer spenden


Gesundheitsvorsorge

Europa: Gesundheitsausgaben in der Schweiz am höchsten