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Die häufigsten Komplikationen bei Tattoos

  • Infektionen bzw. Entzündungen: Eine der häufigsten Komplikationen bei Tattoos ist die Infektion. Diese kann durch unsaubere Nadeln, unsterile Arbeitsbedingungen oder eine unzureichende Nachsorge entstehen. Symptome umfassen Rötung, Schwellung, Eiterbildung und starke Schmerzen.

  • Allergische Reaktionen: Tintenbestandteile können allergische Reaktionen auslösen. Besonders Rot, Grün, Gelb und Blau sind bekannt dafür, bei manchen Personen allergische Reaktionen hervorzurufen. Diese Reaktion äußert sich durch Juckreiz, Ausschläge oder Schwellungen und kann direkt nach dem Tätowieren oder auch erst Jahre danach auftreten.

  • Granulome und Keloide: Manche Menschen reagieren auf die Tinte mit der Bildung von Granulomen. Granulome sind kleine Knötchen, die sich um Fremdkörper, wie Tintenpartikel, bilden. Keloide sind eine weitere mögliche Reaktion, bei der das Narbengewebe übermäßig wächst und über die ursprünglichen Grenzen der Wunde hinauswächst.

  • Blutübertragbare Krankheiten: Bei unsachgemäßer Sterilisation der Tätowiernadeln besteht ein Risiko der Übertragung von Blutkrankheiten wie Hepatitis B und C sowie HIV.

  • Hautschäden: Es kann nach dem Tätowieren zu einer Vielzahl weiterer Hautproblemen kommen, einschließlich Kontaktdermatitis, Lichtempfindlichkeit und in seltenen Fällen zu schweren Hautreaktionen.